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INJ-ETFs könnten laut Injective-CEO vor 2027 in den USA starten

Zwei überarbeitete ETF-Anträge und eine neue Registrierung als Transfer Agent ergänzen Injectives Vorstoß für institutionelle Zulassungen. Zugleich will das Projekt tokenisierte Vermögenswerte auf die Blockchain bringen.

Injective-CEO Eric Chen rechnet damit, dass börsengehandelte Fonds mit Bezug zu INJ vor 2027 in den USA starten. 2027 sei „ein bisschen zu weit entfernt“. Zwei Anträge sind noch anhängig: der 21Shares Injective ETF und der Canary Staked INJ ETF. Beide wurden zunächst 2025 eingereicht, im September folgten überarbeitete S-1-Registrierungsunterlagen.

Warum das wichtig ist

Die Aussichten für ETFs sind Teil eines umfassenderen Vorhabens, eine regulierte Infrastruktur rund um Injective aufzubauen. Injective Institutional Services wurde im August als Transfer Agent bei der SEC registriert. Damit kann die mit dem Netzwerk verbundene Organisation Eigentumsnachweise für Wertpapiere führen. Chen bezeichnete die Registrierung als Ausgangspunkt. Weitere US-Zulassungen stünden noch aus.

Injective führte nach einer Governance-Abstimmung am 24. September außerdem das Meridian-Upgrade ein. Chen sagte, das Upgrade unterstütze institutionelle Kunden dabei, von Pilotprojekten zu live geschalteter Tokenisierung, Angeboten und Besicherung auf der Blockchain überzugehen. Die Übertragungskontrollen seien auf die Einhaltung regulatorischer Vorgaben ausgelegt. Die Registrierung und das Upgrade könnten es einer Injective-Institution ermöglichen, als Abwicklungs-Clearingstelle zu fungieren, sagte er.

Auswirkungen auf den Markt

In Europa teilte Injective im Juli mit, die Notifizierung und Veröffentlichung des MiCA-Whitepapers für INJ abgeschlossen zu haben. Der Token ist im vorläufigen Register der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde gelistet. Das ist ein Offenlegungsschritt auf dem Weg zur Handelszulassung in der EU. Chen sagte, das Zulassungsverfahren sei langwierig und Injective arbeite mit Unternehmen zusammen, die bereits über Zulassungen verfügen.

Chen zufolge arbeitet das Projekt mit großen Finanzinstituten an Zahlungen und Tokenisierung. Als vielversprechenden Anwendungsfall hob er private Vermögenswerte hervor. Verträge auf der Blockchain könnten Abläufe verkürzen, die im traditionellen Finanzwesen monatelange Bündelung und mehrere Vermittler erfordern, argumentierte er. Der Zeitpunkt eines ETF-Starts bleibt eine Erwartung. Die Anträge und Zulassungsarbeiten sind konkrete Schritte im Vorstoß in den institutionellen Markt.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Welche INJ-ETF-Anträge sind derzeit anhängig?

    Anhängig sind der 21Shares Injective ETF und der Canary Staked INJ ETF. Beide Emittenten reichten im September überarbeitete S-1-Registrierungsunterlagen ein.

  2. Was ermöglicht Injective die Registrierung als Transfer Agent bei der SEC?

    Sie ermöglicht Injective Institutional Services, einer mit dem Netzwerk verbundenen Organisation, Eigentumsnachweise für Wertpapiere zu führen.

  3. Welche Rolle spielt Meridian in Injectives institutionellen Plänen?

    Laut Chen unterstützt Meridian institutionelle Kunden dabei, von Pilotprojekten zu live geschalteter Tokenisierung, Angeboten und Besicherung auf der Blockchain überzugehen. Die Übertragungskontrollen sind auf die Einhaltung regulatorischer Vorgaben ausgelegt.

  4. Wie ist der Stand des MiCA-Whitepapers für INJ in Europa?

    Injective zufolge wurden Notifizierung und Veröffentlichung des Whitepapers abgeschlossen. INJ ist im vorläufigen ESMA-Register gelistet. Das ist ein Offenlegungsschritt auf dem Weg zur Handelszulassung in der EU.

  5. Welchen Anwendungsfall für Tokenisierung hob Chen hervor?

    Chen nannte private Vermögenswerte. Verträge auf der Blockchain könnten Abläufe verkürzen, die im traditionellen Finanzwesen Monate und mehrere Vermittler erfordern können.

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