Die Woche vom 27. April bis 3. Mai zeigte eine klare Divergenz zwischen der On-Chain-Aktivität und dem institutionellen Vertrauen. Das DEX-Spotvolumen fiel um etwa 20 %, auch die Perpetuals gingen zurück, und die Stablecoin-Zuflüsse lagen bei bescheidenen 173 Millionen Dollar — alles deutet auf eine von Einzelhändlern getriebene Abkühlung der Handelsbereitschaft hin.
Dennoch folgten die Institutionen diesem Trend nicht. Sieben Unternehmen haben in diesem Zeitraum insgesamt 620 BTC (49,45 Millionen Dollar) zu ihren Kassen hinzugefügt. Der auffälligste Schritt war Bitmine — unterstützt von Tom Lee von Fundstrat — das weitere 101.745 ETH im Wert von etwa 238 Millionen Dollar kaufte und damit eine der aggressivsten ETH-Akkumulationskampagnen unter börsennotierten Unternehmen fortsetzt.
Die Firma Strategy von Michael Saylor tätigte letzte Woche keine BTC-Käufe — eine bemerkenswerte Pause nach Monaten konsequenter Käufe. Ob dies auf Timing, Einschränkungen bei der Kapitalverwendung oder eine bewusste Zurückhaltung zurückzuführen ist, lässt sich aus den Daten allein nicht ableiten.