Apple wird Berichten zufolge für das kommende iPhone Duo 250 US-Dollar pro faltbarem OLED-Panel an Samsung zahlen. Der Betrag liegt deutlich über den Displaykosten, die Apple bei herkömmlichen iPhone-Modellen üblicherweise trägt. Das spiegelt die komplexe Herstellung großformatiger faltbarer OLED-Displays und die weiterhin problematische Fertigungsausbeute wider.
Warum das wichtig ist
Samsung Display bleibt der dominante Lieferant fortschrittlicher faltbarer OLED-Panels und hat dadurch gegenüber jedem neuen Anbieter im Segment faltbarer Smartphones erheblichen Preissetzungsspielraum. Apples Bereitschaft, Displaykosten von 250 US-Dollar je Gerät zu tragen, deutet darauf hin, dass das Unternehmen das iPhone Duo als Premiumprodukt betrachtet, bei dem eine Margenbelastung durch Komponenten zumindest in den ersten Produktionsläufen akzeptabel ist. Das festigt zudem Samsungs Doppelrolle als Apples härtester Smartphone-Konkurrent und einer seiner wichtigsten Zulieferer.
Auswirkungen auf den Markt
Displaykosten von 250 US-Dollar werden die Stückliste des iPhone Duo erheblich belasten und die Verkaufspreise voraussichtlich deutlich über das Niveau der aktuellen iPhone-Pro-Max-Modelle treiben. Anleger, die Apples Entwicklung der Bruttomarge beobachten, sollten beachten, dass hohe Komponentenkosten in frühen Faltzyklen die Margen historisch zunächst gedrückt haben, bevor höhere Stückzahlen und bessere Ausbeuten die Kosten senken. Samsung Display dürfte unterdessen unabhängig vom Verkaufserfolg des iPhone Duo nennenswerte Umsätze aus der Vereinbarung verbuchen.
Häufig gestellte Fragen
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Wie liegen die OLED-Kosten von 250 US-Dollar im Vergleich zu Apples üblichen iPhone-Displaykosten?
Die Kosten von 250 US-Dollar pro Panel liegen deutlich über den Displaykosten, die Apple bei Standard-iPhones üblicherweise trägt. Das spiegelt die höhere Komplexität und die geringere Ausbeute bei der Fertigung großformatiger faltbarer OLED-Displays wider.
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Warum ist Samsung trotz direkter Konkurrenz Apples Lieferant für faltbare Displays?
Samsung Display hat bei der Produktion fortschrittlicher faltbarer OLED-Panels eine nahezu monopolartige Stellung und damit auch gegenüber Apple Preissetzungsmacht. Beide Unternehmen verbindet eine langjährige Lieferbeziehung, die parallel zu ihrer Rivalität auf dem Smartphone-Markt besteht.
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Was bedeuten Panelkosten von 250 US-Dollar für den Verkaufspreis des iPhone Duo?
Displaykosten von 250 US-Dollar werden die Stückliste des iPhone Duo deutlich verteuern und den Verkaufspreis voraussichtlich weit über das aktuelle Niveau der iPhone-Pro-Max-Modelle treiben, während Apple die Gesamtmarge des Geräts schützen will.
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Wie könnten die hohen Komponentenkosten Apples Bruttomargen beeinflussen?
Frühe Produktzyklen mit faltbaren Geräten haben die Bruttomargen historisch gedrückt, bevor steigende Stückzahlen und bessere Ausbeuten die Komponentenkosten senkten. Apple-Anleger sollten kurzfristig mit Margendruck bei der iPhone-Duo-Reihe rechnen.
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Profitiert Samsung unabhängig vom Verkaufserfolg des iPhone Duo finanziell von diesem Geschäft?
Ja. Samsung Display verbucht für jedes an Apple gelieferte Panel Umsatz und erzielt damit nennenswerte Einnahmen aus der Vereinbarung, unabhängig davon, ob sich das iPhone Duo im Handel gut verkauft oder hinter den Erwartungen zurückbleibt.