Kirgisistan hat die Schließung von USDKG angeordnet, einem staatlich unterstützten Gold-Stablecoin-Projekt im Wert von 50 Millionen US-Dollar. Außerdem sollen der Herausgeber EVA und Coin Nomad Exchange liquidiert werden, die erste staatliche Kryptobörse des Landes. USDKG startete im November 2025, war im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt und durch physisches Gold gedeckt. Der Stablecoin sollte vor allem grenzüberschreitende Zahlungen ermöglichen.
Warum das wichtig ist
Die Entscheidung folgt auf britische Sanktionen, die im Mai 2026 wegen mutmaßlicher Unterstützung Russlands gegen den Herausgeber von USDKG verhängt wurden. Der Fall verknüpft ein staatlich unterstütztes Digital-Asset-Projekt mit dem Risiko, von Sanktionen betroffen zu sein. Das ist eine erhebliche Gefahr für Projekte, die grenzüberschreitende Zahlungen erleichtern sollen.
Auswirkungen auf den Markt
Die Anordnungen betreffen sowohl das Stablecoin-Projekt als auch die Börse, die für den Betrieb im Kryptomarkt Kirgisistans gegründet wurde. Die Schließung zeigt, wie Sanktionen und behördliche Maßnahmen staatlich unterstützte Digital-Asset-Projekte beenden können.
Quelle: bits.media, „Kirgisistan liquidiert staatlichen Stablecoin“
Häufig gestellte Fragen
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Was soll nach Anordnung Kirgisistans geschlossen oder liquidiert werden?
Die Regierung ordnete die Schließung von USDKG sowie die Liquidation des Herausgebers EVA und von Coin Nomad Exchange an, der ersten staatlichen Kryptobörse des Landes.
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Wie war USDKG aufgebaut?
USDKG war ein staatlich unterstützter Stablecoin im Wert von 50 Millionen US-Dollar, der durch physisches Gold gedeckt und im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt war.
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Wofür war USDKG vorgesehen?
Das Projekt sollte vor allem grenzüberschreitende Zahlungen unterstützen.
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Warum verhängte Großbritannien Sanktionen gegen den Herausgeber von USDKG?
Großbritannien sanktionierte EVA im Mai 2026 wegen mutmaßlicher Unterstützung Russlands.
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Wann startete USDKG?
USDKG startete im November 2025, mehrere Monate vor den britischen Sanktionen gegen seinen Herausgeber.