Eine Umfrage von EY-Parthenon und Coinbase unter mehr als 350 institutionellen Investoren ergab, dass 73 % der Befragten planen, ihre Krypto-Allokationen 2026 zu erhöhen, während 74 % mit steigenden Kursen in den nächsten 12 Monaten rechnen. Die Umfrage zeigte außerdem, dass regulierte Vehikel zum Standardzugang geworden sind: 66 % der Institutionen halten bereits Spot-Krypto-ETFs und ETPs, und 81 % bevorzugen den Zugang zu Spot-Krypto über registrierte Produkte. Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoins Anteil an der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung bei rund 60 % liegt, was das Portfoliorisiko auf die beiden größten Assets konzentriert und Berater in Richtung Multi-Asset-Exposure drängt.
Warum es wichtig ist
Die Konzentration der Krypto-Marktkapitalisierung in Bitcoin und Ether ist seit Langem ein Portfoliobau-Problem für Berater. Eine traditionelle marktkapitalisierungsgewichtete Allokation bildet faktisch eine Zwei-Namen-Wette auf die größten Assets nach. ProShares-Kryptomarkt-Analyst Glenn Williams Jr. argumentierte in einer CoinDesk-Newsletter-Kolumne, dass die Anlageklasse in eine Sammlung unterschiedlicher Anwendungsfälle reift, von schnelleren Settlement-Prozessen und DeFi bis hin zu Interoperabilität und Dateninfrastruktur, statt eine Liste von Alternativen zu Bitcoin zu sein.
Williams verwies auf den CoinDesk 20 Index als eine regelbasierte Möglichkeit, diese Konzentration zu begrenzen. Der Index cappt seinen größten Bestandteil bei 30 % und jeden anderen Namen bei 20 %, wodurch Bitcoin und Ether die dominanten Gewichte bleiben, während Altcoins und neuere Netzwerke eine nennenswerte Rolle spielen. Ohne diese Caps würde der Index weitgehend nur Bitcoin und Ether abbilden.
Auswirkungen auf den Markt
Die institutionelle Nachfrage zeigt sich bereits in den Produktstrukturen. Der CoinDesk 20 ist heute in rund 20 Investmentvehikeln weltweit vertreten, darunter der ProShares CoinDesk 20 Crypto ETF (KRYP), der WisdomTree Physical CoinDesk 20 ETP (WCRP) und der Grayscale CoinDesk Crypto 5 ETF (GDLC), der auf den fünf größten CoinDesk-20-Bestandteilen aufbaut. Diese Verbreitung von Multi-Asset-Wrappern ist eine direkte Reaktion auf einen Markt, in dem die beiden größten Assets weiterhin den Großteil der Marktkapitalisierung ausmachen.
Für Berater, die die nächste Phase der Adoption beobachten, stechen zwei Beobachtungspunkte hervor: ob die Spot-ETF- und ETP-Zuflüsse sich weiter über Single-Token-Produkte hinaus verbreitern und ob die vierteljährlichen Rekonstitutionen von Multi-Asset-Indizes künftig dieselbe Aufmerksamkeit auf sich ziehen wie Single-Name-Launches. Die Präferenz von 81 % für registrierte Vehikel deutet zudem darauf hin, dass die Infrastruktur, nicht nur die Rendite, entscheiden wird, welche Plattformen den nächsten institutionellen Dollar anziehen.
Häufig gestellte Fragen
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Was ergab die Umfrage von EY-Parthenon und Coinbase zu institutionellen Krypto-Allokationen?
Die Umfrage 2026 unter mehr als 350 institutionellen Investoren ergab, dass 73 % ihre Krypto-Allokationen 2026 erhöhen wollten, während 74 % mit steigenden Kryptokursen in den nächsten 12 Monaten rechneten.
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Warum schauen Berater über Bitcoin und Ether hinaus?
Bitcoin macht rund 60 % der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung aus, wodurch ein klassisches marktkapitalisierungsgewichtetes Portfolio stark auf zwei Assets konzentriert ist. Multi-Asset-Indizes mit Caps auf einzelne Gewichte ermöglichen es Beratern, zu diversifizieren und gleichzeitig am breiteren Krypto-Wachstum…
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Wie begrenzt der CoinDesk 20 Index die Konzentration?
Der Index wendet einen Cap von 30 % auf seinen größten Bestandteil und 20 % auf jeden anderen Namen an, was verhindert, dass Bitcoin und Ether den Korb dominieren. Er wird vierteljährlich rekonstituiert und schließt Memecoins und Stablecoins aus.
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Welche Produkte geben Investoren Zugang zum CoinDesk 20 Index?
Rund 20 Investmentvehikel weltweit bilden den Index nach, darunter der ProShares CoinDesk 20 Crypto ETF (KRYP), der WisdomTree Physical CoinDesk 20 ETP (WCRP) und der Grayscale CoinDesk Crypto 5 ETF (GDLC).
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Wie bevorzugen Institutionen den Zugang zu Spot-Krypto?
Laut der Umfrage 2026 halten 66 % der institutionellen Befragten bereits Spot-Krypto-ETFs und ETPs, und 81 % bevorzugen den Zugang zu Spot-Krypto über ein registriertes Vehikel statt über direkte Token-Käufe.
CoinDesk