Die britische Crypto and Digital Assets All-Party Parliamentary Group (APPG) hat am Dienstag eine parteiübergreifende Untersuchung dazu eingeleitet, wie Banken im Land Kryptowährungsfirmen den Zugang erschweren. Dazu läuft ein sechswöchiger Aufruf zur Beweissammlung in den Bereichen Banken, Zahlungen, Fintech und Krypto, bevor Empfehlungen an die britische Regierung veröffentlicht werden.
Die Untersuchung unter dem gemeinsamen Vorsitz des früheren britischen Ministers für die digitale Wirtschaft, Lord Vaizey of Didcot, und des Labour-Abgeordneten Gurinder Singh Josan CBE konzentriert sich auf zwei Bereiche: den Mangel an Bankkonten für Kryptounternehmen und verbundene professionelle Dienstleistungen wie Versicherungen sowie Beschränkungen von Banken bei kryptobezogenen Zahlungen, darunter vollständige Sperren von Überweisungen an bestimmte Kryptofirmen und auferlegte Überweisungslimits.
Warum es wichtig ist
Die APPG habe seit Jahren fortlaufende Berichte von Krypto- und Digital-Asset-Unternehmen gehört, wonach sie Schwierigkeiten beim Zugang zu grundlegenden Bankdienstleistungen haben, sagte Co-Vorsitzender Lord Vaizey. Die Untersuchung soll prüfen, ob die Beschränkungen verhältnismäßig sind und welche Auswirkungen sie auf Verbraucher, Unternehmen, Innovation und Wettbewerb haben. Der Ansatz erinnert an die US-Debatte um "Operation Chokepoint 2.0", bei der Kritiker argumentieren, Kreditgeber hätten De-Risking-Regeln genutzt, um Digital-Asset-Firmen systematisch aus dem Finanzsystem auszuschließen.
Marktauswirkungen
Ein Parlamentsbericht im Vereinigten Königreich hat politisches Gewicht, auch wenn APPGs außerhalb des formellen Gesetzgebungsprozesses stehen. Die Ergebnisse würden direkt in die laufenden Überlegungen des Finanzministeriums und der Financial Conduct Authority einfließen, wie Kryptofirmen unter bestehenden Banken- und Zahlungsregeln behandelt werden, und könnten künftige Leitlinien dazu prägen, ob Beschränkungen einzelner kryptobezogener Zahlungen als verhältnismäßig gelten. Mehrere große britische Banken haben laut APPG bereits kryptobezogene Zahlungsbeschränkungen eingeführt. Die betroffenen Firmen sind also nicht hypothetisch: Die Untersuchung setzt an einem aktuellen, beobachtbaren politischen Reibungspunkt an.
Die Handelsvolumina an CEX stiegen im Juni erstmals seit fünf Monaten. Das Spotvolumen legte um 15,3% auf $1.11T zu, während die Perpetual-Volumina bei RWA auf einen Rekordwert von $311B sprangen. Das unterstreicht, wie groß die Aktivität ist, die von funktionierenden Zahlungsschienen abhängt.
Häufig gestellte Fragen
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Was untersucht die UK Crypto and Digital Assets APPG?
Die Untersuchung prüft, ob britische Banken Kryptofirmen und Nebenleistungen wie Versicherungen systematisch Konten verweigern. Außerdem geht es darum, ob Beschränkungen bei kryptobezogenen Zahlungen, darunter vollständige Überweisungssperren und Limits, verhältnismäßig sind und welche Folgen sie für Verbraucher,…
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Wer leitet die Untersuchung?
Den gemeinsamen Vorsitz führen Lord Vaizey of Didcot, früherer britischer Regierungsminister für die digitale Wirtschaft, und der Labour-Abgeordnete Gurinder Singh Josan CBE, wie aus einer Mitteilung der All-Party Parliamentary Group hervorgeht.
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Wie lange dauert die Untersuchung und was folgt danach?
Die APPG führt einen sechswöchigen Aufruf zur Beweissammlung in den Bereichen Banken, Zahlungen, Fintech und Krypto durch. Danach veröffentlicht sie einen Bericht mit Ergebnissen und Empfehlungen an die britische Regierung.
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Welche Bankbeschränkungen stehen im Fokus?
Die APPG nannte ausdrücklich Banken, die Zahlungen an bestimmte Kryptofirmen blockieren und Überweisungslimits für kryptobezogene Transaktionen verhängen. Hinzu kommt der breitere Mangel an Bankkonten für Kryptounternehmen und verbundene professionelle Dienstleistungen.
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Warum ist das über das Vereinigte Königreich hinaus wichtig?
Der Ansatz spiegelt die US-Debatte um "Operation Chokepoint 2.0" wider, bei der Kritiker argumentieren, Kreditgeber hätten De-Risking-Regeln genutzt, um Digital-Asset-Firmen auszuschließen. Ein britischer Parlamentsbericht könnte zudem in die Überlegungen von Finanzministerium und FCA einfließen, wie Kryptofirmen…
CoinDesk