Der nächste Kongress übernimmt eine unvollendete Krypto-Agenda, während sich in Washington eine neue Führung formiert, schreibt Lindsay Fraser von der Blockchain Association. Zu den Prioritäten zählen umfassende Gesetze zur Marktstruktur, klarere Zuständigkeiten von SEC und CFTC, praktikable Steuerregeln sowie Schutz für Verbraucher und Open-Source-Entwickler.
Warum das wichtig ist
Der Artikel argumentiert, dass regulatorische Klarheit dazu beitragen könnte, die Millionen Amerikaner zu schützen, die bereits digitale Vermögenswerte nutzen, und Unternehmen verständliche Regeln zu geben. Eine von Fraser angeführte Ipsos-Umfrage ergab, dass 22% der Amerikaner bereits Kryptowährungen besessen oder genutzt hatten. Unter Republikanern waren es 24%, unter Demokraten 21%. Der Verband verweist außerdem auf mögliche Anwendungen wie schnellere und günstigere grenzüberschreitende Dollarüberweisungen mit Stablecoins sowie effizientere Kapitalmärkte durch Tokenisierung.
Der Kongress kann auf einer Grundlage aufbauen: Der GENIUS Act wurde Gesetz, und der CLARITY Act passierte das Repräsentantenhaus mit Unterstützung von 216 Republikanern und 78 Demokraten. Der Senat brachte im September jedoch keine Gesetze zur Marktstruktur voran. Damit bleiben zentrale Fragen offen, etwa wie die Aufsicht zwischen SEC und CFTC aufgeteilt werden soll und ob die CFTC die Spotmärkte für digitale Rohstoffe beaufsichtigen sollte.
Auswirkungen auf den Markt
Für Krypto-Unternehmen beeinflusst die politische Debatte, wo sie tätig sein können und welche Regeln für Ausgabe, Handel, Berichterstattung und Kundenschutz gelten. Fraser fordert auch Schutz für Open-Source-Entwickler, die keine Kundengelder kontrollieren, sowie Steueränderungen, die die Meldepflichten für kleine Transaktionen erleichtern und Staking-Erträge erst bei ihrer Veräußerung besteuern würden.
Der Beitrag stellt überparteiliche Zusammenarbeit als entscheidend für einen dauerhaften Rahmen dar. Das Finanzministerium und die Bundesaufsichtsbehörden für Banken setzen den GENIUS Act um, während SEC und CFTC Initiativen vorantreiben, die ebenfalls die Regulierung prägen werden.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Krypto-Gesetze hat der Kongress bereits vorangebracht?
Der GENIUS Act wurde Gesetz, und der CLARITY Act passierte das Repräsentantenhaus mit Unterstützung von 216 Republikanern und 78 Demokraten.
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Welche Fragen zur Marktstruktur sind noch offen?
Dazu zählen klarere Zuständigkeiten von SEC und CFTC sowie Regeln für die Ausgabe und den Handel digitaler Vermögenswerte. Offen ist auch, ob die CFTC Spotmärkte für digitale Rohstoffe beaufsichtigen sollte.
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Welcher Anteil der Amerikaner hatte laut der angeführten Umfrage bereits Kryptowährungen besessen oder genutzt?
Die von Lindsay Fraser angeführte Ipsos-Umfrage ergab einen Anteil von 22%. Unter Republikanern waren es 24%, unter Demokraten 21%.
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Welche Änderungen bei den Krypto-Steuerregeln schlägt der Artikel vor?
Er spricht sich für Erleichterungen bei der Meldepflicht für kleine Alltagsgeschäfte aus und dafür, Staking-Erträge erst bei ihrer Veräußerung zu besteuern.
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Warum fordert der Artikel Schutz für Open-Source-Entwickler?
Entwickler, die keine Kundengelder verwahren oder kontrollieren, sollten laut Artikel von Finanzintermediären unterschieden und geschützt werden, damit sie in den USA entwickeln können.