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MSTR: Bitcoin-Rendite fällt 66%, Schiff warnt

Peter Schiffs virale Kritik zielt auf die schrumpfende BTC-Rendite von Strategy, doch die Aktienrally erzählt eine andere Geschichte darüber, wie der Markt die Kennzahl liest.

Peter Schiff hat seine langjährige Kritik an Michael Saylors Bitcoin-Treasury-Strategie neu belebt. Er verweist auf eine deutliche Verschlechterung der sogenannten „Bitcoin-Rendite“, während die Aktien von Strategy (MSTR) in der Sitzung um rund 7% stiegen.

Die Bitcoin-Rendite, mit der Strategy die pro verwässerter Aktie erworbenen BTC misst, ist seit Jahresbeginn von 13,3% am 25. Mai auf 4,5% gefallen. Das entspricht einem Rückgang um 66% in rund zwei Monaten. Schiff argumentierte auf X, dass die Kennzahl für das Gesamtjahr 2026 beim aktuellen Tempo negativ werden könnte und dass bullische Anleger besser direkt BTC halten sollten, statt die Aktie zu besitzen.

Die Kritik kommt, während MSTR selbst steigt. Das erinnert daran, dass die Aktie von mehreren Faktoren jenseits der Rendite-Schlagzeile getrieben wird. Retail-Zuflüsse, Derivate-Positionierung und der Aufschlag oder Abschlag zum Nettoinventarwert können den Aktienkurs unabhängig davon bewegen, wie viel BTC das Unternehmen tatsächlich pro Aktie aufbaut. Schiffs Kritik ist bekannt und dürfte Saylors Playbook kaum beschädigen, sie zeigt aber, wie dünn der Puffer zwischen Strategys Aktiennarrativ und einer direkten Bitcoin-Allokation geworden ist.

Warum das wichtig ist

Die Bitcoin-Rendite ist die Kennzahl, auf der Strategy seine gesamte Investmentthese aufgebaut hat: ein Weg zu zeigen, dass die Aktie den zugrunde liegenden Vermögenswert über die Zeit schlagen kann. Eine schrumpfende Rendite verengt diese Lücke und zwingt Halter abzuwägen, ob die operativen Risiken und Bilanzrisiken den Spread noch wert sind. Schiffs Argument lautet im Kern, dass die Mathematik die Hülle nicht mehr rechtfertigt.

Marktauswirkung

Achte in den nächsten mehreren Sitzungen darauf, wie MSTR im Verhältnis zu Spot-BTC handelt. Wenn die Aktie weiter besser läuft, während die Rendite sinkt, behandelt der Markt Strategy weniger wie eine gehebelte BTC-Wette und stärker wie einen eigenständigen Trade.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist Strategys Kennzahl „Bitcoin-Rendite“?

    Sie misst die prozentuale Veränderung des Verhältnisses von gehaltenen BTC je verwässerter Aktie über einen Zeitraum. Strategy, früher MicroStrategy, nutzt sie als zentrales Argument dafür, dass die Aktie eine direkte Bitcoin-Position schlagen kann.

  2. Warum kritisierte Peter Schiff Strategys Bitcoin-Rendite?

    Schiff verwies darauf, dass die Rendite seit Jahresbeginn von 13,3% am 25. Mai auf 4,5% gefallen ist, ein Rückgang um 66% in rund zwei Monaten. Er argumentierte, dass die Kennzahl für das Gesamtjahr 2026 beim aktuellen Tempo negativ werden könnte und bullische Anleger besser direkt BTC halten sollten.

  3. Reagierte der MSTR-Kurs auf Schiffs Post?

    MSTR lag trotz Schiffs Kritik in der Sitzung rund 7% im Plus. Die Aktie handelt oft nach Retail-Zuflüssen, Derivate-Positionierung und NAV-Aufschlag, die sich unabhängig von der Rendite-Schlagzeile bewegen können.

  4. Wie schneidet MSTR im Vergleich zu direktem Bitcoin-Besitz ab?

    Eine schrumpfende Rendite schwächt das historische Argument für MSTR gegenüber Spot-BTC. Wenn die Aktie weiter besser läuft, während die Rendite sinkt, behandelt der Markt Strategy weniger wie eine gehebelte BTC-Wette und stärker wie einen eigenständigen Trade.

  5. Worauf sollten Anleger bei der Strategy-Story als Nächstes achten?

    Das zentrale Signal ist die relative Stärke von MSTR gegenüber Spot-BTC und die Höhe des NAV-Aufschlags. Ein steigender Aufschlag bei fallender Rendite würde darauf hindeuten, dass sich der Hüllen-Trade von der These der zugrunde liegenden BTC-Akkumulation entkoppelt.

Quellenangabe
Aggregiert von Crypto News · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 25d
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