Gold handelt nahe $3,000 nach einem Rückgang von etwa 28% von seinem Höchststand Anfang 2026 bei etwa $4,000 — eine Korrektur, die laut einem genau verfolgten Analysten strukturell normal ist und nicht das Ende des Bullenmarktes signalisiert. Saisonale Daten aus früheren Midterm-Jahren zeigen, dass der durchschnittliche Goldtiefpunkt am Tag 187 des Kalenderjahres liegt, wobei der aktuelle Stand bei Tag 162 liegt, was auf ein wahrscheinliches Tief irgendwo im Zeitraum von Juni bis Oktober hindeutet.
Warum es wichtig ist
Der Analyst zieht Parallelen zu Korrekturen in 1973 (-28%), 1974 (-25%), 2006 (-25%) und 2008 (-33%), die alle innerhalb laufender Bullenmärkte stattfanden, bevor Gold neue Allzeithochs erreichte. Der monatliche RSI, der 95 erreicht — oft als bärisches Signal zitiert — erreichte ebenfalls dieses Niveau im Jahr 1973, nach dem Gold trotzdem auf neue Rekorde anstieg. Die wichtige technische Unterstützungsebene, die es zu beobachten gilt, ist der 20-Monats-Durchschnitt und der 21-Monats-EMA, die als die "Bullenmarkt-Unterstützungszone" beschrieben werden, die Gold während des Bullenmarktes der 1970er Jahre und des Zyklus 2009-2011 respektierte.
Marktauswirkungen
Damit neue Allzeithochs im Jahr 2026 realisiert werden können, müsste Gold innerhalb der nächsten Wochen seinen Tiefpunkt erreichen. Ein Tief, das bis September oder Oktober reicht, würde das nächste Rekordhoch in das Fenster 2027-2028 verschieben, was der Basisfall des Analysten ist. Eine sekundäre Korrektur des Aktienmarktes, die Ende Q3 oder Anfang Q4 erwartet wird — im Einklang mit dem typischen Muster der Midterm-Jahre, das 2014, 2018 und 2022 zu sehen war — könnte entweder Golds Tief verzögern oder, falls Gold sich von den Aktien entkoppelt, seine Erholung im Vergleich zu den Aktien beschleunigen.
Häufig gestellte Fragen
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Warum ist das Juni-Oktober-Fenster für das potenzielle Tief von Gold wichtig?
Saisonale Daten aus früheren Midterm-Jahren zeigen, dass Gold im Durchschnitt um den Tag 187 des Kalenderjahres seinen Tiefpunkt erreicht, was Ende Juni oder Anfang Juli fällt. Mit dem aktuellen Stand bei Tag 162 öffnet sich dieses durchschnittliche Tief-Fenster jetzt, obwohl es bis Oktober verlängert werden kann,…
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Ist ein Rückgang von 28% vom Gold-Höchststand historisch ungewöhnlich für einen Bullenmarkt?
Nein. Gold fiel 1973 um etwa 28%, 1974 und 2006 um 25% und 2008 um 33% — alles innerhalb bestätigter Bullenmärkte, die neue Allzeithochs erreichten. Der aktuelle Rückgang von etwa 28% vom Höchststand Anfang 2026 liegt innerhalb dieses historischen Rahmens.
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Was müsste passieren, damit Gold im Jahr 2026 neue Allzeithochs erreicht?
Der Analyst argumentiert, dass Gold seinen Tiefpunkt innerhalb der nächsten Wochen finden müsste. Wenn das Tief bis September oder Oktober reicht, wird ein neues Rekordhoch im Jahr 2026 unwahrscheinlich, was den erwarteten Zeitrahmen für frische Allzeithochs in den Zeitraum 2027-2028 verschiebt.