Ein Mann aus Ohio wurde am Montag zu neun Jahren Bundeshaft verurteilt, weil er ein Krypto-Investitionsschema betrieben hatte, das Anleger um mindestens 10 Millionen Dollar brachte, wie eine Mitteilung des US-Justizministeriums erklärt. Rathnakishore Giri hatte 2024 auf einen Anklagepunkt wegen Drahtbetrugs (wire fraud) plädiert, und eine vor der Urteilsverkündung eingereichte ergänzte Absprache zeigt, dass er auch nach dem Plädoyer weiter Gelder von Anlegern warb. Das DOJ erklärte, Giri habe fälschlich „lukrative Renditen ohne Risiko“ und eine garantierte Rückzahlung des Kapitals versprochen und dann Geld neuer Anleger genutzt, um frühere Investoren zu bedienen – die klassische Struktur eines Ponzi-Schemas.
Warum das wichtig ist
Giris Fall liest sich wie ein Musterbeispiel für Drahtbetrug, doch die ergänzte Absprache ist das unbequemere Detail: Er sammelte weiter Geld ein, nachdem er seine Schuld eingeräumt hatte. Das DOJ erklärte zudem, Giri habe eine lange Reihe gescheiterter Investitionen gehabt und Anleger über Verzögerungen getäuscht, als diese ihr Geld abziehen wollten. Die CFTC reichte im August 2022 eine eigene Vollstreckungsklage gegen Giri, seine Firmen SR Private Equity LLC und NBD Eidetic Capital LLC sowie seine Eltern ein; das DOJ klagte ihn im November desselben Jahres wegen fünf Fällen von wire fraud an.
Auswirkungen auf den Markt
Die Verurteilung fällt vor einem sehr viel größeren Hintergrund, den das FBI im April markiert hatte: Krypto-bezogene Betrugsverluste erreichten 2025 mit 11,4 Milliarden Dollar einen Rekordwert, ein Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahr. Das Internet Crime Complaint Center des FBI verzeichnete mindestens 181.565 krypto-bezogene Beschwerden und warnte, dass ältere Menschen die Hauptlast trügen. Fälle wie der von Giri sind gemessen am Gesamtvolumen von 11,4 Milliarden Dollar einzeln klein, sie verstärken jedoch den Imageschaden, den die Branche abzuschütteln versucht, während sie auf Spot-ETF-Distribution und TradFi-Verwahrungsinfrastruktur drängt. Für Anleger bleibt die operative Lesart unverändert: Versprochene Fixrenditen plus garantiertes Kapital in Krypto sind die kanonische Betrugs Signatur, und das DOJ ist bereit, jahrzehntelange Haftstrafen zu verhängen, wenn die Papierspur stimmt.
Häufig gestellte Fragen
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Wer wurde verurteilt und worum ging es bei dem Schema?
Rathnakishore Giri aus Ohio wurde am Montag zu neun Jahren Bundeshaft verurteilt, weil er einen Krypto-Investitionsbetrug betrieben hatte, der Anleger um mindestens 10 Millionen Dollar brachte, wie eine Mitteilung des DOJ erklärt.
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Was sagte das DOJ, habe Giri den Anlegern versprochen?
Das DOJ erklärte, Giri habe Anlegern fälschlich lukrative Renditen ohne Risiko und eine garantierte Rückzahlung ihres Kapitals versprochen und dann Geld neuer Anleger genutzt, um frühere Investoren zu bedienen – das Kennzeichen eines Ponzi-Schemas.
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Hat Giri nach seinem Schuldeingeständnis weiter Geld eingeworben?
Ja. Eine vor der Urteilsverkündung am Montag eingereichte ergänzte Absprache zeigt, dass Giri zugab, auch nach seinem Plädoyer im Jahr 2024 weiter Gelder von Anlegern eingeworben zu haben.
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Welche regulatorischen Maßnahmen gingen der Verurteilung voraus?
Die CFTC reichte im August 2022 eine Vollstreckungsklage gegen Giri, seine Firmen SR Private Equity LLC und NBD Eidetic Capital LLC sowie seine Eltern ein. Das DOJ klagte ihn im November 2022 wegen fünf Fällen von wire fraud an.
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Wie fügt sich dieser Fall in das Gesamtbild des Krypto-Betrugs ein?
Die Verurteilung fällt vor dem Hintergrund eines FBI-Berichts vom April, demzufolge krypto-bezogene Betrugsverluste 2025 mit 11,4 Milliarden Dollar einen Rekord erreichten – ein Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahr. Mindestens 181.565 krypto-bezogene Beschwerden wurden erfasst, wobei ältere Menschen überproportional…