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Osmosis friert 22,65 BTC nach Nomic-Double-Spend ein

Die Sperre schließt eine Lücke, doch 36 % der Deckung von allBTC stecken in belastetem nBTC, und für die Lücke von 17,19 BTC liegt bislang kein Governance-Vorschlag vor.

Osmosis hat 22,65 BTC eingefroren, nachdem ein Fehler in der individuellen Weiterleitungslogik von Nomic einem Angreifer einen Double-Spend ermöglichte und den Vermögenswert allBTC teilweise ungedeckt ließ. Die Offenlegung erfolgte mehr als zwei Monate, nachdem der On-Chain-Forscher Rarma die maßgebliche Prägung auf eine Transaktion vom 25. Juni zurückgeführt hatte. Die bei den Aktivitäten vom 17. Juli geschaffenen 22,65 allBTC waren noch nicht bewegt worden, als die Analyse öffentlich wurde. Die Zu- und Abflüsse von Nomic und allBTC sind eingefroren, Prägung und Einlösung sind ausgesetzt.

Osmosis erklärte, die im Korb enthaltenen nBTC seien aus falschen Vouchern erzeugt worden, wodurch 36,03 % der Deckung von allBTC infrage gestellt würden. Zum Stichtag waren 110,57 allBTC im Umlauf, gegenüber 39,84 nBTC und einer sonstigen Deckung im Gegenwert von rund 70,73 BTC. Die Vorfalldatenbank von SlowMist stufte das Ereignis als Double-Spend der Nomic-Bridge ein.

Warum das wichtig ist

Der Fehler lag im Weiterleitungscode von Nomic, nicht in der Osmosis-Chain oder im Inter-Blockchain Communication-Protokoll. Diese Unterscheidung ist relevant, weil sie den Schadensradius auf die Bridge selbst statt auf den breiteren Cosmos-Stack begrenzt. Dennoch bleiben allBTC-Halter gemeinsam dem Risiko ausgesetzt: Die Ansprüche auf den Korb übersteigen weiterhin dessen gültige BTC-äquivalente Vermögenswerte, bis die Governance tätig wird.

Marktauswirkungen

Osmosis erklärte, man wolle die Governance bitten, die eingefrorenen 22,65 BTC einzuziehen und Bitcoin aus dem Community-Pool zu entnehmen, um den Rest zu decken. Selbst wenn der gesamte eingefrorene Betrag zurückgewonnen wird, benötigt der Korb weiterhin etwa 17,19 BTC, um die Unterdeckung von 39,84 BTC auszugleichen. Unter den 20 jüngsten On-Chain-Vorschlägen war bis zum 9. September keine entsprechende Einziehungs- oder Rekapitalisierungsmaßnahme aufgetaucht. Eine Einlösung zum vollen Gegenwert hängt nun von dieser Governance-Abstimmung und der Höhe eines möglichen Beitrags aus dem Community-Pool ab. Bislang mussten die Halter jedoch keinen tatsächlichen Abschlag hinnehmen.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wie viel BTC hat Osmosis eingefroren?

    Osmosis hat 22,65 BTC eingefroren, nachdem ein Fehler in der Weiterleitungslogik von Nomic einem Angreifer einen Double-Spend ermöglichte und einen Teil der allBTC-Reserve infrage stellte.

  2. Wie groß ist die Deckungslücke bei allBTC?

    Osmosis zufolge lagen 36,03 % der Deckung von allBTC in belastetem nBTC, das aus gefälschten Vouchern erzeugt worden war. Zum Stichtag waren 110,57 allBTC im Umlauf, gegenüber 39,84 nBTC und sonstigen Vermögenswerten im Gegenwert von rund 70,73 BTC.

  3. Wurden die Osmosis-Chain oder das IBC-Protokoll gehackt?

    Osmosis erklärte, dass weder die Osmosis-Chain noch das Inter-Blockchain Communication-Protokoll kompromittiert worden seien. Der Fehler lag im Weiterleitungscode von Nomic, und die Vorfalldatenbank von SlowMist stufte ihn als Double-Spend der Nomic-Bridge ein.

  4. Wie sieht der Rückholplan aus?

    Osmosis will die Governance bitten, die eingefrorenen 22,65 BTC einzuziehen und den Rest mit Bitcoin aus dem Community-Pool zu decken. Selbst bei vollständiger Rückholung des eingefrorenen Betrags werden noch etwa 17,19 BTC benötigt, um die Unterdeckung von 39,84 BTC auszugleichen.

  5. Wann fand die Exploit-Aktivität statt?

    Der On-Chain-Forscher Rarma führte die maßgebliche Prägung auf eine Transaktion vom 25. Juni zurück. Die bei den Aktivitäten vom 17. Juli geschaffenen 22,65 allBTC waren bei Veröffentlichung der Analyse noch unbewegt, und Osmosis machte das Ereignis mehr als zwei Monate später öffentlich.

Quellenangabe
Aggregiert von CryptoSlate · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 10d
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