Die Pattern Day Trader (PDT)-Regel wurde offiziell abgeschafft, wodurch die langjährige Mindestguthabenanforderung von 25.000 $ entfällt, die Millionen von Privatanlegern daran gehindert hat, US-Aktien frei zu daytraden. Die Regel, die von FINRA unter der Aufsicht der SEC durchgesetzt wurde, verlangte von Händlern, die innerhalb von fünf Geschäftstagen vier oder mehr Day-Trades durchführen, dass sie mindestens 25.000 $ in ihren Margin-Konten halten.
Warum es wichtig ist
Die PDT-Regel war über zwei Jahrzehnte hinweg eines der am meisten diskutierten Hindernisse im Einzelhandel-Investieren. Kritiker argumentierten, sie habe einen Markt mit zwei Klassen geschaffen, in dem nur wohlhabendere Anleger intraday frei handeln konnten, während kleinere Konten effektiv ausgeschlossen oder gezwungen waren, Umgehungen wie die Nutzung mehrerer Broker zu finden. Ihre Abschaffung ist eine bedeutende Demokratisierung des Marktzugangs, die wahrscheinlich eine neue Welle aktiver Privatanleger in US-Aktien anziehen wird — und möglicherweise auch in die Kryptomärkte, da neu ermächtigte Händler nach volatileren Möglichkeiten suchen.
Marktauswirkungen
Brokerage-Firmen, die sich an Privatanleger richten — Robinhood, Webull und ihre Kollegen — werden am unmittelbarsten profitieren, da der adressierbare Markt für aktive Handelskonten über Nacht wächst. Eine erhöhte Beteiligung von Privatanlegern an Aktien könnte auch in den Kryptomarkt übergreifen, wo das Day-Trading bereits ohne entsprechende Einschränkungen funktioniert. Achten Sie auf Volumenspitzen in beiden Märkten, während die Regeländerung in Kraft tritt und Privatanleger ihren neuen Zugang testen.