Peter Schiff hat öffentlich die Position von JPMorgan-CEO Jamie Dimon herausgefordert, dass Krypto-Unternehmen den Kapitalanforderungen und Compliance-Regeln von Banken unterliegen sollten. Schiffs Hauptargument: Stablecoin-Emittenten arbeiten mit einem grundlegend anderen Risikomodell als FDIC-versicherte Banken und sollten nicht so reguliert werden, als ob sie es tun.
Warum es wichtig ist
Dimon ist einer der lautesten Verfechter an der Wall Street, der dafür plädiert, Krypto – insbesondere Stablecoin-Emittenten – unter dasselbe regulatorische Dach wie traditionelle Banken zu bringen, und verweist auf Bedenken hinsichtlich systemischer Risiken. Schiff, ein langjähriger Verfechter von Gold und Krypto-Skeptiker, befindet sich in der ungewöhnlichen Position, Krypto-Unternehmen vor Überregulierung zu verteidigen, und argumentiert, dass Stablecoin-Emittenten keinen Fraktionalreserve-Kredit vergeben oder die Art von riskanten Krediten vergeben, die eine FDIC-ähnliche Aufsicht und Kapitalpuffer rechtfertigen.
Marktauswirkungen
Der Austausch spiegelt eine breitere, ungelöste Debatte in Washington darüber wider, wie die Gesetzgebung zu Stablecoins formuliert werden sollte. Wenn Dimons Ansicht in den regulatorischen Kreisen durchsetzt, könnten Stablecoin-Emittenten mit erheblich höheren Compliance-Kosten und Kapitalbindungsanforderungen konfrontiert werden. Schiffs Gegenargument – dass das Risikoprofil einfach nicht übereinstimmt – ist eines, das viele krypto-native Unternehmen und deren Lobbyisten ebenfalls auf dem Capitol Hill vorbringen, während die Stablecoin-Gesetze durch den Kongress voranschreiten.