Ray Dalio schrieb auf X, dass Bitcoin die Privatsphäre und die Größe fehlen, die Zentralbanken bei einem Reservevermögen voraussetzen. Er verwies auf das vollständig transparente öffentliche Ledger sowie einen 90-Tage-Korrelationskoeffizienten von 0,89 mit dem Nasdaq — einem R² von 0,79 — als Beleg dafür, dass $BTC als Risikoindikator für Tech-Aktien gehandelt wird und nicht als unabhängiger Wertspeicher. Der Milliardär und Bridgewater-Gründer, der angibt, rund 1 % seines Portfolios in Bitcoin zu halten, argumentierte, die Rückverfolgbarkeit des Vermögenswerts und seine überschaubare Marktkapitalisierung ließen Gold struktureell besser für den Status eines Reservevermögens geeignet erscheinen.
Warum das wichtig ist
Dalios Kritik trifft zwei seit Langem bestehende Bruchlinien in der institutionellen Bitcoin-Debatte. Das Privatsphäre-Argument: Jede $BTC-Transaktion liegt dauerhaft auf einem öffentlichen Ledger, und Blockchain-Analysefirmen ordnen Wallet-Adressen routinemäßig wieder realen Akteuren zu — ein Grad an Transparenz, den Zentralbanken bei Reservehaltung historisch abgelehnt haben. Das Korrelations-Argument: Da sich 79 % der 90-Tage-Kursbewegung von Bitcoin durch Nasdaq-Bewegungen erklären lassen, hat die Diversifizierungsthese, die ursprünglich institutionelle Investoren anzog, im Laufe des Jahres 2025 an Überzeugungskraft verloren.
Auswirkungen auf den Markt
Datenschutzorientierte Vermögenswerte sind die klaren Nutznießer dieser Einordnung — zcash ($ZEC) ist seit Anfang 2025 um mehr als 800 % gestiegen, während Bitcoin im Jahresverlauf über 10 % nachgegeben hat. Podiumsteilnehmer des Consensus Hong Kong im Februar bezeichneten institutionelle Privatsphäre als Voraussetzung für die Adoption im großen Stil — eine Sicht, die Dalios Äußerungen eher bestätigen als neu aufstellen. Die strukturelle Lesart: Solange $BTC entweder glaubwürdige Privatsphäre-Schichten auf Basisebene des Protokolls entwickelt oder sich spürbar vom US-Tech-Beta entkoppelt, bleibt die Zentralbank-Nachfrage, die langfristige Bullen modellieren, funktional gedeckelt.
Häufig gestellte Fragen
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Warum glaubt Ray Dalio, dass Zentralbanken kein Bitcoin halten werden?
Dalio argumentiert, dass Bitcoins vollständig transparentes öffentliches Ledger es jedem erlaubt, Wallet-Aktivitäten in Echtzeit nachzuverfolgen — ein Maß an Transparenz, das Zentralbanken bei Reservehaltung historisch abgelehnt haben.
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Wie hoch ist die Korrelation zwischen Bitcoin und dem Nasdaq aktuell?
Der 90-Tage-Korrelationskoeffizient zwischen $BTC und dem Nasdaq lag bei 0,89, was einem R² von 0,79 entspricht — demnach lassen sich rund 79 % der jüngsten Bitcoin-Kursbewegung durch Tech-Aktien erklären.
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Besitzt Ray Dalio überhaupt Bitcoin?
Ja. Dalio hat gesagt, dass er rund 1 % seines Portfolios in Bitcoin allokiert, auch wenn er Gold weiterhin als Reservevermögen bevorzugt.
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Welche datenschutzorientierte Alternative wird in dem Stück hervorgehoben?
Zcash ($ZEC) wird als klarer Nutznießer der Datenschutz-These genannt: Der Token ist seit Anfang 2025 um mehr als 800 % gestiegen, während Bitcoin im Jahresverlauf über 10 % nachgegeben hat.
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Was müsste sich ändern, damit Dalio Bitcoin als Reservevermögen anders bewertet?
Dalios Kritik stützt sich auf zwei strukturelle Faktoren — On-Chaine-Datenschutz und Nasdaq-Korrelation. Eine spürbare Verbesserung in einem der beiden Bereiche, vor allem glaubwürdige Privatsphäre-Schichten auf Basisebene des Protokolls, würde seinen Fall für Gold statt $BTC schwächen.