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Ripple: SEC-Streit trieb 80 % der Einstellungen ins Ausland

Die ausgegebenen Millionen sind leicht zu beziffern. Strukturell bedeutete der langwierige Fall, dass 80 % der Einstellungen bei Ripple ins Ausland gingen.

Ripple-CEO Brad Garlinghouse nutzte den vierjährigen Streit des Unternehmens mit der SEC, um US-Gesetzgeber zu warnen: „Der Status quo ist nicht gut genug.“ In am Mittwoch verbreiteten Äußerungen sagte er, Ripple habe Millionen für die eigene Verteidigung ausgegeben, während 80 % der Einstellungen bei Ripple in diesem Zeitraum auf Teams außerhalb der USA entfielen.

Warum das wichtig ist

Garlinghouse stellt den Ripple-Fall nicht nur als Streit eines einzelnen Unternehmens um die Einstufung von XRP dar. Er ist ein warnendes Beispiel für jedes in den USA ansässige Krypto-Start-up, das überlegt, wo es sein nächstes Entwicklungszentrum aufbaut. Das Argument lautet: Regulatorische Unsicherheit verursacht nicht nur Rechtskosten, sondern zieht Talente und die Steuerbasis nach Singapur, in die VAE, in die Schweiz und ins Vereinigte Königreich, wo die Rahmenbedingungen klarer und die Fristen kürzer sind.

Marktauswirkungen

Für Gesetzgeber, die noch Gesetzesvorlagen zur Marktstruktur und zu Stablecoins ausarbeiten, ist der Zeitpunkt relevant. Der Ripple-Fall ist in den USA das sichtbarste Beispiel für ein Krypto-Unternehmen, das dort wachsen will, wo die Regeln klar nachvollziehbar sind. Wenn Tokenisierung, Zahlungsinfrastruktur und die Ausgabe von Stablecoins im kommenden Jahrzehnt außerhalb der US-Grenzen aufgebaut werden, steigen die politischen Kosten weiter. Die Investmentthese für US-börsennotierte Krypto-Titel hängt teilweise davon ab, ob sich dieser Aderlass verlangsamt oder beschleunigt.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was sagte Ripples CEO zum SEC-Verfahren?

    Brad Garlinghouse sagte, Ripple habe über vier Jahre hinweg Millionen für die Verteidigung gegen die SEC ausgegeben, und bezeichnete den regulatorischen Status quo als „nicht gut genug“ für Krypto-Innovationen in den USA.

  2. Warum gingen 80 % von Ripples Einstellungen ins Ausland?

    Garlinghouse sagte, der vierjährige Rechtsstreit mit der SEC habe die meisten Neueinstellungen bei Ripple ins Ausland gedrängt, wo die regulatorischen Rahmenbedingungen klarer und die Fristen kürzer waren.

  3. Was fordert Garlinghouse von den US-Gesetzgebern?

    Er fordert klare Krypto-Regeln, damit sich der Nutzerschutz verbessert und Krypto-Unternehmen ihre Entwicklungsteams weiter in den USA aufbauen, statt sie ins Ausland zu verlagern.

  4. Wie wirkt sich der Ripple-Fall auf andere US-Krypto-Unternehmen aus?

    Der Fall gilt als warnendes Beispiel: Regulatorische Unsicherheit verursacht sowohl Rechtskosten als auch einen Talentabfluss in Länder wie Singapur, die VAE, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.

  5. Warum ist das für US-börsennotierte Krypto-Aktien wichtig?

    Anleger preisen bei US-börsennotierten Krypto-Titeln regulatorische Risiken ein. Je länger die Gesetzesvorlagen zur Marktstruktur und zu Stablecoins im Entwurfsstadium bleiben, desto stärker verlagert sich die Entwicklungs-Roadmap still ins Ausland.

Quellenangabe
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