Der Gründer von Strategy, Michael Saylor, stellte in einem Interview am 9. Mai mit Bonnie Blockchain klar, dass zukünftige Bitcoin-Verkäufe taktisch und nicht strategisch sein würden — der Zweck wäre, Kapitalgewinne zu realisieren und STRC-Kreditdividenden zu finanzieren, nicht um die Position zu verlassen.
Saylor rahmte das Modell um die Logik der Immobilienentwicklung: Kapital durch Kreditinstrumente beschaffen, das Asset erwerben und dann monetarisieren durch einen Verkauf oder eine Refinanzierung, sobald es an Wert gewinnt. Das Schlüsselprinzip, so sagte er, ist: "Nie ein Nettoverkäufer von Bitcoin sein." In der Praxis würde Strategy, wenn sie heute auch nur einen BTC verkaufen würde, gleichzeitig 10 bis 20 weitere kaufen.
Die Kommentare kamen als direkte Antwort auf Peter Schiffs wiederkehrende Kritik, es handele sich um ein "Ponzi-Schema". Saylors Widerlegung war strukturell: Das Handbuch des Unternehmens zielt auf akkumulierende Ansammlung ab, nicht auf Liquidation — jeder Verkauf ist ein Rundungsfehler gegenüber der Kaufseite der Bilanz.