Der Senatsbankenausschuss wird am Donnerstag, den 14. Mai um 10:30 Uhr seine lang erwartete Anhörung zur Lesung des Digital Asset Market Clarity Act abhalten, ein zentraler Verfahrensschritt, um den Strukturentwurf für den Kryptomarkt nach monatelangem Stillstand bei Fragen zu Stablecoin-Renditen und weiteren Regelungen aus der Sackgasse zu holen. Die Ansetzung wurde trotz eines Briefes vom Freitag einer Koalition von Bankenverbänden bekannt gegeben — darunter die American Bankers Association, das Bank Policy Institute, die Independent Community Bankers of America, die National Bankers Association und die Consumer Bankers Association — in dem darauf hingewiesen wurde, dass am Kompromisstext der letzten Woche der Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks „zusätzliche Arbeit nötig“ sei.
Warum das wichtig ist
Der Clarity Act liegt seit Januar auf Eis, als Coinbase-CEO Brian Armstrong erklärte, die Börse ziehe ihre Unterstützung wegen der Regelungen zu Stablecoin-Renditen und weiterer Punkte zurück. Der Kompromisstext von Tillis und Alsobrooks greift dieses Problem auf, indem er Renditen auf statische Stablecoin-Reserven untersagt, Belohnungen für Stablecoins, die aktiv an Protokollen teilnehmen, jedoch weiterhin erlaubt — eine Sonderregelung, die einen der zentralen Streitpunkte auszuräumen scheint. Die Ansetzung einer Lesung trotz des Widerstands großer Bankenlobbys signalisiert, dass der Ausschussvorsitzende bereit ist, den aktuellen Text voranzubringen und die Differenzen im Plenum auszutragen, statt die Grundstruktur neu zu verhandeln. Der Senatsausschuss für Landwirtschaft muss seine Fassung noch einbringen, bevor eine Abstimmung im Gesamtsenat stattfinden kann.
Auswirkungen auf den Markt
Die größte noch offene Frage ist eine von Senatorin Kirsten Gillibrand vorangetriebene Ethikbestimmung, die hochrangigen Regierungsvertretern verbieten würde, an der Kryptoindustrie zu verdienen, während sie diese regulieren — eine Position, die durch eine Pressemitteilung am Donnerstag bekräftigt wurde, die eine von CoinDesk in Auftrag gegebene Umfrage zitierte, wonach 73 % der registrierten Wählerinnen und Wähler der Ansicht sind, dass Amtsträger keine geschäftlichen Verbindungen zur Branche haben sollten. Diese Bestimmung könnte es nicht in die Fassung des Bankenausschusses schaffen, was einen wahrscheinlichen Kampf im Plenum oder eine Abstimmung im Vermittlungsausschuss erwarten lässt.
Häufig gestellte Fragen
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Worum geht es bei der Anhörung des Senatsbankenausschusses am 14. Mai?
Der Ausschuss hält am 14. Mai um 10:30 Uhr seine Anhörung zur Lesung des Digital Asset Market Clarity Act of 2025 ab — den entscheidenden Verfahrensschritt, um den seit Langem blockierten Strukturentwurf für den Kryptomarkt aus dem Ausschuss heraus auf den Weg zu einer Senatsabstimmung im Plenum zu bringen.
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Warum lag der Clarity Act seit Januar auf Eis?
Der Entwurf war weitgehend blockiert, nachdem Coinbase-CEO Brian Armstrong im Januar angekündigt hatte, die Börse ziehe ihre Unterstützung wegen der Regelungen zu Stablecoin-Renditen und weiterer Punkte zurück. Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks legten in der vergangenen Woche einen Kompromisstext vor, der…
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Was regelt der Kompromisstext von Tillis und Alsobrooks zu Stablecoin-Renditen?
Er soll Krypto-Unternehmen verbieten, Renditen auf statische Stablecoin-Reserven anzubieten, erlaubt jedoch weiterhin Belohnungen für Stablecoins, die aktiv an Protokollen teilnehmen — eine Sonderregelung, die einen der zentralen Streitpunkte bei der Blockade des Gesetzentwurfs auflösen soll.
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Welche Bedenken haben die Bankenverbände gegen den aktuellen Text?
Eine Koalition aus American Bankers Association, Bank Policy Institute, Independent Community Bankers of America, National Bankers Association und Consumer Bankers Association veröffentlichte am Freitag einen Brief, in dem sie „zusätzliche Arbeit für nötig“ hält und konkrete Änderungsvorschläge zum Kompromisstext…
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Welche weiteren Fragen müssen geklärt werden, bevor das Gesetz in Kraft treten kann?
Senatorin Kirsten Gillibrand setzt sich für eine Ethikbestimmung ein, die hochrangigen Regierungsvertretern Geschäfte mit Krypto während ihrer Aufsichtstätigkeit untersagt, gestützt auf eine von CoinDesk in Auftrag gegebene Umfrage, der zufolge 73 % der registrierten Wählerinnen und Wähler ein solches Verbot…