Der Senatsbankenausschuss stimmte am Dienstag mit 15 zu 9 dafür, den Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY) aus dem Mark-up zu entlassen, ebnete damit den Weg für eine Abstimmung im Plenum des Senats und verknüpft das Gesetz mit dem bereits verabschiedeten GENIUS Act, um den ersten umfassenden US-Rahmen für Digitalvermögen zusammenzufügen. Vorsitzender Tim Scott führte gemeinsam mit den Senatoren Cynthia Lummis, Thom Tillis, Angela Alsobrooks, Ruben Gallego, Bill Hagerty und Bernie Moreno den Vorstoß an, den Streit um Stablecoin-Erträge beizulegen, der das Mark-up fast zum Stillstand gebracht hatte.
Warum es zählt
Das Mark-up war das deutlichste überparteiliche Signal bislang, dass sich Washingtons Haltung zu Digitalvermögen von defensiv zu konstruktiv gewandelt hat. Senatorin Alsobrooks rahmte das Gesetz als generationenübergreifende Verpflichtung — verwies auf die Generation ihrer zwanzigjährigen Tochter als Grund, warum der Kongress es „regulieren müsse, um Spielregeln zu schaffen". Finanzminister Scott Bessent umriss die strukturelle Bedeutung, indem er Stablecoins allein als „ein Fundament ohne Mauern" bezeichnete, sollte ein Marktstrukturgesetz fehlen — und die Mark-up-Abstimmung deutet an, dass der Weg zu einem solchen Gesetz nun real ist.
Marktauswirkungen
Neue Harris-Umfragen, die in der Anhörung zitiert wurden, zeigen, dass rund 68 Millionen Amerikaner — etwa jeder Fünfte — bereits Digitalvermögen besitzen, ein Anstieg um 12 Millionen im vergangenen Jahr, wobei ein Drittel der Halter der Gen Z und ein weiteres Drittel den Millennials angehört. 83 Prozent der amerikanischen Halter befürworten eine strengere Regulierung, dennoch laufen 88 Prozent der globalen Krypto-Börsenaktivität weiterhin über ausländische Plattformen außerhalb der US-Aufsicht. Die Verknüpfung von CLARITYs Marktstruktur-, Handelsplattform-Aufsichts- und Vermögensklasse-Bestimmungen mit GENIUS' Zahlungsinfrastruktur-Rahmen schließt diese Lücke — und liefert der Branche den bundesweiten Rahmen, den sie gefordert hat, um signifikante Aktivität wieder zurück ins Inland zu holen.
Häufig gestellte Fragen
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Was muss noch geschehen, damit der Clarity Act in Kraft tritt?
Nach dem Mark-up am Dienstag muss das Gesetz eine vollständige Plenumsabstimmung im Senat passieren und anschließend mit einer möglichen Marktstruktur-Variante des Repräsentantenhauses in Einklang gebracht werden, bevor es auf dem Schreibtisch des Präsidenten landet. Die Mark-up-Abstimmung signalisiert…