Die Digital Asset Exchange Alliance (DAXA) in Südkorea hat einen neuen Compliance-Standard eingeführt, der von den Mitgliedsbörsen verlangt, API-Schlüssel, die verdächtigt werden, unsachgemäß geteilt zu werden, ungültig zu machen — eine direkte Reaktion auf die Bedenken der Aufsichtsbehörden hinsichtlich der Risiken des automatisierten Handels auf dem heimischen Markt. Die Financial Supervisory Service (FSS) schätzt, dass der automatisierte Handel etwa 30 % des gesamten Krypto-Umsatzes in Südkorea ausmacht, ein Anteil, der groß genug ist, um ernsthafte regulatorische Aufmerksamkeit zu erregen.
Alle fünf großen Mitgliedsbörsen — Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax — sind nun verpflichtet, die API-Überwachungsinfrastruktur zu stärken, eine erneute Authentifizierung nach jedem Warnereignis durchzusetzen und IP-Whitelisting-Systeme einzuführen, um Schlüssel an verifizierte Endpunkte zu binden.