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CLARITY Act: Lummis warnt vor „dunklem Zeitalter“ für US-Entwickler

Die Senatorin aus Wyoming positioniert das Gesetz als Schutzschild für Softwareentwickler, die wegen der Veröffentlichung von Code strafrechtlich verfolgt werden – ohne dieses Gesetz geraten ihrer Argumentation zufolge sämtliche Entwickler ins Visier der Justiz.

Senatorin Cynthia Lummis hat am 27. Mai eine eindringliche Warnung ausgesprochen: Sollte der CLARITY Act in diesem Kongress nicht verabschiedet werden, drohe den Vereinigten Staaten ein „regulatorisches dunkles Zeitalter“, da amerikanische Softwareentwickler erneut allein für die Veröffentlichung von Code strafrechtlich verfolgt werden könnten.

In einem Beitrag auf X stellte die republikanische Senatorin aus Wyoming das Markstruktur-Gesetz für digitale Vermögenswerte als Schutzmauer zwischen Entwicklern und Bundesbehörden dar: „Wenn der Clarity Act in diesem Kongress nicht verabschiedet wird, werden amerikanische Softwareentwickler in naher Zukunft erneut für die Veröffentlichung von Code strafrechtlich verfolgt. Das sind die Folgen.“ Der Beitrag verstärkt eine seit Langem bestehende Sorge der Krypto-Branche, dass Open-Source-Beitragende ohne explizite gesetzliche Schutzvorkehrungen auf Grundlage bestehender Finanzgesetze mit Vollstreckungsmaßnahmen rechnen müssen.

Warum es wichtig ist

Der CLARITY Act ist das gesetzgeberische Vehikel, um zu klären, welche Behörde – die SEC oder die CFTC – die primäre Zuständigkeit über die Märkte für digitale Vermögenswerte innehat, und um sichere Häfen für nicht-verwahrende Softwareentwickler gesetzlich zu verankern. Branchenverbände haben argumentiert, dass ohne diese Bestimmungen die Grenze zwischen der Veröffentlichung von Code und dem Betrieb eines unlizenzierten Geldtransfer- oder Wertpapiergeschäfts undefiniert bleibt. Lummis, eine führende Stimme des Senats in der Krypto-Politik, gehört zu den lautstärksten Fürsprecherinnen des Gesetzes; ihre Zuspitzung auf die Formulierung „dunkles Zeitalter“ signalisiert eine Verschärfung des Zeitdrucks gegenüber einem Kongress, der sich bereits schwergetan hat, Markstruktur-Gesetzgebung zu verabschieden.

Marktauswirkungen

Für die Branche für digitale Vermögenswerte ist die Warnung eine Erinnerung daran, dass der aktuelle, von Vollstreckung geprägte Rahmen die Standardeinstellung bleibt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie geht es gesetzgeberisch weiter?

    Beobachten Sie den Sitzungskalender des Senatsbankenausschusses und mögliche Mark-Up-Verfahren vor Ende der Sitzungsperiode; Lummis' Formulierung vom „dunklen Zeitalter“ signalisiert, dass die Befürworter des Gesetzes mit Nachdruck gegen weitere Verzögerungen im Verfahren vorgehen.

Quellenangabe
Aggregiert von Crypto News · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 47d
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