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Trump $250-Geldschein bricht US-Bundesgesetz

Die Prototypen stehen in direktem Widerspruch zu der 158-jährigen Norm, lebende Amerikaner auf US-Zahlungsmitteln abzubilden — und der gesetzgeberische Weg zur Aufhebung dieser Norm hat im Kongress keine Fortschritte gemacht.

Beamte der Trump-Administration haben das Bureau of Engraving and Printing laut aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern, die von der Washington Post zitiert werden, gedrängt, Prototypen für eine neue 250-Dollar-Note mit dem Porträt von Präsident Donald Trump zu entwerfen.

Die Initiative wurde vom US-Treasurer Brandon Beach und dem Berater Mike Brown geleitet, die das Personal angeblich unter Druck setzten, Entwürfe vorzubereiten, obwohl das Bundesrecht lebende Personen auf US-Zahlungsmitteln ausschließt. Mock-ups, die der Post vorlagen, platzieren Trumps Bild Berichten zufolge in der Mitte der Note, gemeinsam mit Unterschriften von Trump und Finanzminister Scott Bessent.

Der britische Künstler Iain Alexander sagte, er habe eine Version des Mock-ups entworfen und mit Trump besprochen, der Änderungen befürwortete, darunter Farben der amerikanischen Flagge und ein Logo zum 250. Jahrestag der Nation. Seit 1866 ist keine lebende Person mehr auf US-Zahlungsmitteln abgebildet worden. Ein Kongressvorschlag zur Genehmigung einer Trump-250-Dollar-Note anlässlich des 250. Jahrestags wurde im vergangenen Jahr eingebracht, ist aber nicht vorangekommen.

Warum es wichtig ist

Die 158-jährige Norm gegen lebende Amerikaner auf Zahlungsmitteln ist eine rechtliche Linie, keine Tradition — kodifiziert in 31 U.S.C. § 5114, das Porträts auf verstorbene Personen beschränkt. Dass das Bureau of Engraving and Printing Prototypen anfertigt, bricht für sich genommen noch kein Recht, doch jede Note, die in Umlauf gebracht werden soll, bräuchte einen Akt des Kongresses zur Änderung des Gesetzes. Die Tatsache, dass Mitarbeiter unter Druck gesetzt wurden, Entwürfe vorzubereiten, deutet darauf hin, dass die Administration den rechtlichen Fall — oder zumindest die politische Optik — für die Initiative zum 250. Jahrestag vorbereitet.

Marktauswirkungen

Kein direktes Marktsignal — die Note wäre, sofern genehmigt, ein gesetzliches Zahlungsmittel als Neuheit, nicht geldpolitisch relevant.

Häufig gestellte Fragen

  1. Darf das Finanzministerium einen lebenden Präsidenten legal auf US-Zahlungsmitteln abbilden?

    Nein. Bundesrecht — 31 U.S.C. § 5114 — beschränkt Porträts auf US-Zahlungsmitteln auf verstorbene Personen, eine Regel, die seit 158 Jahren besteht. Jede Note mit einem lebenden Präsidenten erfordere eine Gesetzesänderung durch den Kongress.

  2. Wer treibt die Trump-250-Dollar-Note voran?

    Laut Washington Post leiteten US-Treasurer Brandon Beach und Berater Mike Brown die Initiative und drängten Mitarbeiter des Bureau of Engraving and Printing angeblich, Entwürfe vorzubereiten, obwohl die gesetzliche Hürde besteht.

  3. Wurde die Trump-250-Dollar-Note tatsächlich ausgegeben?

    Nein. Die Post berichtet, dass Prototypen und Mock-ups entworfen wurden, aber keine Note ist im Umlauf. Ein separater Kongressvorschlag zur Genehmigung der Note für Amerikas 250. Jahrestag wurde im vergangenen Jahr eingebracht und ist nicht vorangekommen.

  4. Wer hat den Mock-up der vorgeschlagenen Note entworfen?

    Der britische Künstler Iain Alexander sagte der Post, er habe eine Version entworfen und mit Trump besprochen, der Änderungen unterstützte, darunter Farben der amerikanischen Flagge und ein Logo zum 250. Jahrestag.

  5. Warum 250 Dollar und nicht ein niedrigerer Wert wie 100 Dollar?

    Der Betrag von 250 Dollar spiegelt den Schwellenwert wider, der für das separate Sparkonto 'Trump Account' vorgeschlagen wurde, und liegt über dem derzeit ausgegebenen Maximum von 100 Dollar. Damit ist die Note eher ein Gedenk-Artefakt als gewöhnliches Zahlungsmittel.

Quellenangabe
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