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US-Arbeitsmarkt schafft nur 29.000 Jobs, Quote steigt auf 4,2 %

Der schwächere Arbeitsmarkt gibt der Fed mehr Spielraum, die Zinsen unverändert zu lassen. Die weiterhin hohe Inflation erschwert jedoch ihre Entscheidung.

US-Arbeitsmarkt schafft nur 29.000 Jobs, Quote steigt auf 4,2 %
US-Arbeitsmarkt schafft nur 29.000 Jobs, Quote steigt auf 4,2 %
US-Arbeitsmarkt schafft nur 29.000 Jobs, Quote steigt auf 4,2 %
US-Arbeitsmarkt schafft nur 29.000 Jobs, Quote steigt auf 4,2 %

In den USA entstanden im September 29.000 neue Stellen, weit weniger als die erwarteten 90.000 und der revidierte Zuwachs von 133.000 im August. Der Augustwert wurde von ursprünglich 162.000 nach unten korrigiert. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,2 % und lag damit über den erwarteten 4,1 % und dem Augustwert von 4,1 %.

Warum das wichtig ist

Der Bericht deutet auf einen stärkeren Verlust an Dynamik am Arbeitsmarkt hin als erwartet. Weniger Neueinstellungen und eine höhere Arbeitslosenquote geben der Federal Reserve mehr Spielraum, die Zinsen bei ihrer Sitzung am 28. Oktober unverändert zu lassen. Die weiterhin hohe Inflation schränkt diesen Spielraum jedoch ein.

Auch die Abwärtskorrektur für August verändert den Vergleich mit September. Zusammen zeigen die beiden Monatswerte weniger Neueinstellungen, als der ursprüngliche Augustwert vermuten ließ.

Auswirkungen auf den Markt

Die Zinserwartungen hatten sich schon vor dem Arbeitsmarktbericht verschoben. Anfang der Woche hatten die Märkte für kurzfristige Zinsen eine zweite Zinserhöhung der Fed bei der Sitzung am 28. Oktober nahezu vollständig eingepreist. In den 48 Stunden vor der Veröffentlichung der Daten sank die dafür eingepreiste Wahrscheinlichkeit auf 23 %. Zugleich kehrten gegen Ende der Woche Käufer an den Anleihemarkt zurück, nachdem die Renditen im September gestiegen waren.

Die deutlich schwächere Stellenentwicklung und die höhere Arbeitslosenquote sprechen zusätzlich gegen eine weitere Zinserhöhung. Für die Märkte kommt es nun darauf an, wie die Fed die Schwäche am Arbeitsmarkt gegen die Inflation abwägt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie stark verfehlten die Stellenzahlen im September die Erwartungen?

    In den USA entstanden 29.000 neue Stellen, erwartet worden waren 90.000.

  2. Wie wurde der Augustwert korrigiert?

    Der Stellenzuwachs im August wurde von ursprünglich 162.000 auf 133.000 nach unten korrigiert.

  3. Wie lag die Arbeitslosenquote im Vergleich zur Prognose?

    Sie stieg auf 4,2 % und lag damit über den erwarteten 4,1 % und dem Augustwert von 4,1 %.

  4. Was preisten die Zinsmärkte vor dem Arbeitsmarktbericht ein?

    In den 48 Stunden vor dem Bericht sank die für eine zweite Fed-Zinserhöhung am 28. Oktober eingepreiste Wahrscheinlichkeit auf 23 %. Anfang der Woche war der Schritt fast vollständig eingepreist gewesen.

  5. Warum erschwert der Arbeitsmarktbericht die Entscheidung der Fed?

    Weniger Neueinstellungen und höhere Arbeitslosigkeit geben der Fed mehr Spielraum, die Zinsen unverändert zu lassen. Die Inflation bleibt jedoch hoch.

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