Die Vereinigten Staaten bewegen sich darauf zu, den größten Handelsmarkt für Bitcoin ins Inland zu bringen, was potenziell etwa 85 Milliarden Dollar an Krypto-Liquidität von Offshore-Plattformen zurück in einen regulierten heimischen Rahmen umleiten könnte. Echte perpetual futures — die finanzierungsratengetriebenen Instrumente, die global lange Zeit das Krypto-Volumen dominiert haben — könnten endlich ein formales Zuhause in den USA finden.
Die Auswirkungen sind tiefgreifend. Die Verlagerung des Perps-Marktes ins Inland bedeutet, dass der Finanzierungsratenmotor, der als Echtzeit-Stimmungsindikator fungiert und ein wichtiger Hebel bei gehebelten Positionen ist, unter der Aufsicht der US-Regulierungsbehörden arbeiten würde. Das verändert, wo die Preisfindung tatsächlich stattfindet — und könnte die Charakteristik volatiler Bewegungen erheblich verändern, da inländische Plattformen tendenziell andere Liquidationsdynamiken aufweisen als ihre Offshore-Pendants.