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US-Wohnungsgesetz verbietet CBDC bundesweit

Eingebettet in den 21st Century ROAD to Housing Act wird das Verbot einer digitalen Zentralbankwährung mit überparteilicher Unterstützung vom Kongress verabschiedet und tritt ohne Unterschrift des Präsidenten in Kraft.

Der 21st Century ROAD to Housing Act wurde ohne Unterschrift des Präsidenten zum Gesetz, nachdem er den Kongress mit überparteilicher Unterstützung passiert hatte. Das Gesetz ist in erster Linie ein Paket zur Bezahlbarkeit von Wohnraum, das den Neubau und breitere Finanzierungsoptionen fördert, doch eine Zusatzbestimmung, die digitale Zentralbankwährungen verbietet, wird damit Teil des Statuts.

Warum es zählt

Das CBDC-Verbot ist die erste bundesweite gesetzliche Beschränkung einer US-Zentralbankwährung und landet in einem Wohnungsgesetz statt in einer eigenständigen Digital-Asset-Gesetzgebung. Diese Wahl des Vehikels hält das Verbot an einem zwingend zu verabschiedenden Gesetz und signalisiert überparteilichen Rückhalt in beiden Kammern. Die Federal Reserve hatte eine US-CBDC erforscht, ohne sich auf eine festzulegen; das neue Statut schränkt nun diesen Forschungsstrang ein.

Auswirkungen auf den Markt

Für die Kryptomärkte senkt das Verbot die Wahrscheinlichkeit, dass eine direkt von der Fed ausgegebene Retail-CBDC mit Stablecoins und tokenisierten Bankeinlagen auf US-Boden konkurriert. Datenschutzorientierte und dezentrale Zahlungsinfrastruktur profitieren im Vergleich zu jeder zentralisierten Digital-Dollar-Spur. Es ist zu erwarten, dass Stablecoin-Emittenten den politischen Kontrast stärker betonen, während ihr legislativer Fall konkreter wird, und dass sich die Forschungshaltung der Fed in Richtung rein wholesale-orientierter Pilotprojekte verlagert.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist der 21st Century ROAD to Housing Act?

    Es handelt sich um ein überparteiliches US-Gesetz zur Bezahlbarkeit von Wohnraum, das auf den Ausbau von Bau und Finanzierungsoptionen abzielt. Eine Bestimmung, die US-Zentralbankwährungen verbietet, ist dem Paket beigefügt.

  2. Wie wurde das CBDC-Verbot ohne Unterschrift des Präsidenten zum Gesetz?

    Der Kongress verabschiedete das Gesetz und leitete es an den Präsidenten weiter. Nach US-Verfassungsrecht wird ein Gesetz nach Ablauf einer festgelegten Frist gültig, wenn der Präsident es nicht unterzeichnet und der Kongress weiterhin tagt, unabhängig von der Haltung der Regierung.

  3. Beendet das Verbot die CBDC-Forschung der Fed vollständig?

    Es wurde keine formelle Fed-CBDC eingeführt, doch die Fed verfügte über ein aktives Forschungsprogramm. Das neue Statut schränkt diesen Strang nun ein und drängt künftige Arbeit Richtung Wholesale- oder reinen Forschungs-Pilotprojekten statt eines Retail-Digital-Dollars.

  4. Warum steht das CBDC-Verbot in einem Wohnungsgesetz statt in einem Kryptogesetz?

    Die Anbindung des Verbots an ein Wohnungspaket verschafft ihm ein Vehikel mit breiterer überparteilicher Anziehungskraft, was die politischen Kosten einer Streichung der Bestimmung in Konferenz oder Plenum erhöht.

  5. Was bedeutet das Verbot für Stablecoins und Kryptomärkte?

    Eine von der Fed ausgegebene Retail-CBDC wird nun weniger direkt mit privaten Stablecoins und tokenisierten Einlagen auf US-Schienen konkurrieren. Dieser Kontrast stärkt den legislativen und marktbezogenen Fall für private Dollar-Token.

Quellenangabe
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