Preise werden geladen…
🔥BULLISH

Yat Siu: 50 Mrd. KI-Agenten brauchen Krypto-Wallets

Die $1,5-Bio.-Prognose für agentic commerce bis 2030 hängt an einer Frage, auf die sich Krypto-Führer noch immer nicht einigen: eine neutrale „Supercurrency" oder tausende Tokens, und wem die darunter liegenden Schienen gehören.

Yat Siu: 50 Mrd. KI-Agenten brauchen Krypto-Wallets
Yat Siu: 50 Mrd. KI-Agenten brauchen Krypto-Wallets
Yat Siu: 50 Mrd. KI-Agenten brauchen Krypto-Wallets
Yat Siu: 50 Mrd. KI-Agenten brauchen Krypto-Wallets

Animoca-Chairman Yat Siu erwartet, dass in den nächsten Jahren 50 bis 100 Milliarden autonome KI-Agenten online Transaktionen abwickeln, und argumentiert, dass die einzige Infrastruktur, die diese bedienen kann, Krypto ist, nicht traditionelle Banken. Die Neuausrichtung ist bei Animoca bereits im Gange: Das Unternehmen kündigte im Mai ein $10-Mio.-Entwicklerinvestitionsprogramm für Anwendungen an, die auf seiner KI-Agenten-Plattform Minds aufbauen.

Warum es wichtig ist

Der Streit innerhalb der Krypto-Szene dreht sich nicht mehr um die Frage, ob KI-Agenten einander bezahlen werden, sondern in welcher Währung. Siu argumentiert, dass Agenten tausende Tokens durchlaufen werden, ohne dass Menschen jeden einzelnen verwalten müssen. Erald Ghoos, CEO von OKX Europe, hält dagegen, dass eine neutrale „Supercurrency" gewinnen werde und dass ein USD-gepeggter Stablecoin nicht als globale Abwicklungsschicht für Maschinen dienen könne, da China und andere Jurisdiktionen ihn nicht übernehmen würden. Die Meinungsverschiedenheit ist struktureller Natur: Sie bestimmt, ob die Maschinenwirtschaft auf genehmigten oder offenen Schienen läuft und ob die Abwicklung an die Geldpolitik eines Landes gebunden ist oder an keine.

Auswirkungen auf den Markt

Juniper Research prognostiziert, dass agentic commerce bis 2030 weltweit $1,5 Bio. generieren wird, sagt allerdings nicht, welche Währung automatisierte Agenten nutzen werden. Citis Leiterin des Zahlungsverkehrs, Debo Sen, sagte, dass Vertrauen, Identität und Autorisierungssicherungen verbessert werden müssten, bevor autonome Käufe skaliert werden können, und prognostizierte, dass Agent-Zahlungen zunächst bei kleinen Händlertransaktionen auftauchen werden, bevor sie in höherdotierte B2B-Flüsse übergehen. Coinbase' Keith Grose fasste den tieferen Wettstreit als Frage danach auf, wem die zugrunde liegenden Schienen gehören. Den Agenten selbst ist es vielleicht egal, aber die Plattformen, auf denen sie Transaktionen abwickeln, werden bestimmen, wer den Wert jeder automatisierten Zahlung abschöpft.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie viele KI-Agenten erwartet Animocas Yat Siu, die online Transaktionen abwickeln werden?

    Yat Siu erwartet, dass in den nächsten Jahren 50 bis 100 Milliarden autonome KI-Agenten online Transaktionen abwickeln und dabei über Krypto-Wallets abrechnen statt über Bankkonten.

  2. Was ist Animocas Minds-Plattform?

    Minds ist Animocas KI-Agenten-Plattform. Das Unternehmen kündigte im Mai ein $10-Mio.-Investitionsprogramm für Entwickler an, die darauf Anwendungen bauen, als Teil einer Neuausrichtung von virtuellen Welten hin zu einem KI-gesteuerten Metaverse.

  3. Werden KI-Agenten Stablecoins oder eine neue „Supercurrency" nutzen?

    Branchenführer sind sich uneins. Yat Siu erwartet, dass Agenten über tausende Tokens routen, ohne menschliche Aufsicht. OKX-Europe-CEO Erald Ghoos prognostiziert, eine neutrale „Supercurrency" werde sich durchsetzen, und weist darauf hin, dass ein USD-gepeggter Stablecoin in Jurisdiktionen wie China auf…

  4. Wie groß könnte der agentic-commerce-Markt bis 2030 sein?

    Juniper Research prognostiziert, dass agentic commerce bis 2030 weltweit $1,5 Bio. generieren wird, allerdings ohne anzugeben, welche Währung automatisierte Agenten zur Abwicklung nutzen werden.

  5. Welche Schutzmaßnahmen sind nötig, bevor KI-Agenten-Zahlungen skalieren können?

    Citis Leiterin des Zahlungsverkehrs, Debo Sen, sagte, Branchenprotokolle müssten zunächst Vertrauen, Identität und Autorisierung adressieren. Sie prognostizierte, autonome Zahlungen würden zunächst bei kleinen Händlertransaktionen auftauchen, bevor sie in höherdotierte B2B-Flüsse übergingen.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 2h
Original öffnen →