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ABA fordert Senat zur Verschärfung der Stablecoin-Renditen auf

Die Bankenlobby zielt auf die Bestimmung, die für Krypto-Emittenten den Wert des GENIUS Act ausmacht – die jährliche Obergrenze von 5 Mrd. $ für renditetragende Stablecoins steht nun im Zentrum des Bankenausschuss-Markups.

Die American Bankers Association unternimmt in letzter Minute einen Vorstoß, um die Beschränkungen für Stablecoin-Renditen zu verschärfen, bevor der Bankenausschuss des Senats am Donnerstag den Marktstruktur-Entwurf im Markup-Verfahren berät. CEO Rob Nichols argumentierte in einem Brief an Bank-CEOs, die Gesetzgebung unternehme nicht genug, um Krypto-Firmen daran zu hindern, „zinsähnliche Renditen" auf Stablecoins zu zahlen – genau diese Bestimmung wollen die Banken schließen, bevor ein bundesweiter Regulierungsboden für die Branche gesetzlich verankert wird.

Warum es wichtig ist

Der zur Beratung anstehende Entwurf würde erstmals einen umfassenden Bundesrahmen für Stablecoins und die breitere Krypto-Marktstruktur schaffen. Die Renditeklausel ist die Bruchlinie: Emittenten, die auf diese Politik bauen, betreiben bereits faktisch renditezahlende Konten – und genau dieses Produkt wollen Banken nicht von einem bundesweit legitimierten Stablecoin-Emittenten angeboten sehen. Der ABA-Brief in letzter Minute zielt darauf ab, die zulässigen Renditen einzuengen, nicht den Entwurf zu kippen – doch genau zwischen der Forderung der Bankenlobby und dem, was die Branche wirtschaftlich für tragfähig hält, wird das Markup-Verfahren jetzt ausgefochten.

Marktauswirkungen

Eine strengere Renditeobergrenze verringert den Spread zwischen Stablecoins und Geldmarktfonds – und genau dieses Merkmal werden die Emittenten am energischsten verteidigen. Achten Sie am Donnerstag auf Änderungsanträge zur Renditeobergrenze, zu zulässigen Vertriebskanälen und zur Abgrenzung zwischen einem verzinslichen Stablecoin und einer Bankeinlage – dort wird die Politik tatsächlich verhandelt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was soll die ABA im Stablecoin-Gesetzentwurf vom Senat geändert haben?

    Die American Bankers Association will, dass der Bankenausschuss des Senats die Regeln für „zinsähnliche Renditen" verschärft, die Emittenten auf Stablecoins zahlen dürfen, und so den Abstand zwischen einem bundesweit legitimierten Stablecoin und einem Bankkonto verringert.

  2. Warum ist die Renditeklausel der zentrale Streitpunkt im Markup?

    Renditezahlende Stablecoins konkurrieren am direktesten mit klassischen Bankeinlagen. Die Branche sieht die Renditeklausel als wirtschaftlich zentral für den Entwurf, während Banken sie als unfaire Subvention betrachten, die gedeckelt werden muss, bevor bundesweite Legitimität gewährt wird.

  3. Will die ABA den Krypto-Marktstruktur-Entwurf zu Fall bringen?

    Nein. Die Bankenlobby zielt darauf ab, die Renditeklausel einzuengen, nicht den Entwurf selbst. Der ABA-Brief argumentiert, die Gesetzgebung sei tragfähig, wenn zunächst die Wettbewerbslücke zu Einlagen geschlossen wird.

  4. Was geschieht beim Markup des Bankenausschusses des Senats am Donnerstag?

    Der Ausschuss wird voraussichtlich Änderungsanträge zum umfassenden Krypto-Marktstruktur-Entwurf debattieren und darüber abstimmen, wobei die Renditeobergrenze, zulässige Vertriebskanäle und die Abgrenzung zwischen Stablecoin und Bankeinlage die umkämpftesten Punkte sind.

  5. Wie wirkt sich eine engere Renditeobergrenze auf Stablecoin-Emittenten aus?

    Eine niedrigere Obergrenze für renditeähnliche Erträge würde den wirtschaftlichen Vorteil von Stablecoins gegenüber Geldmarktfonds und Bankeinlagen verringern – genau das Merkmal, um das herum die meisten Emittenten ihren Vertrieb aufgebaut haben – und macht den politischen Ausgang materiell relevant für ihr…

Quellenangabe
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