Binance steht wegen der Nutzung der Reverse-Solicitation-Ausnahme von MiCA unter Beobachtung. Die Börse bedient damit einige europäische Kunden weiter, obwohl sie keine Lizenz erhalten hat, berichtete die Financial Times. Die ESMA und Aufsichtsbehörden in Frankreich, Deutschland und Griechenland prüfen, ob die Börse die Voraussetzungen für die Ausnahme erfüllt.
Warum das wichtig ist
Die Reverse-Solicitation-Ausnahme erlaubt es Unternehmen nur in engen Grenzen, EU-Kunden zu bedienen, die sich aus eigener Initiative an sie wenden. Die Aufseher prüfen, ob Binance die Anforderungen von MiCA erfüllt oder die Ausnahme als Ersatz für eine Lizenz nutzt.
Auswirkungen auf den Markt
Lehnen die Aufseher die Auslegung von Binance ab, könnten sie Maßnahmen gegen die Börse ergreifen. Die Prüfung stellt infrage, ob Binance die von der Ausnahme erfassten Kunden weiter bedienen darf. Eine Entscheidung oder Maßnahme wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist die Reverse-Solicitation-Ausnahme von MiCA?
Sie erlaubt es Unternehmen nur in engen Grenzen, EU-Kunden zu bedienen, die sich aus eigener Initiative an sie wenden.
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Welche Aufseher prüfen die Nutzung der Ausnahme durch Binance?
Die ESMA und Aufsichtsbehörden in Frankreich, Deutschland und Griechenland prüfen, ob Binance die Voraussetzungen erfüllt.
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Warum beruft sich Binance auf die Ausnahme?
Binance nutzt sie, um einige europäische Kunden weiter zu bedienen, obwohl die Börse keine Lizenz erhalten hat.
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Was geschieht, wenn die Aufseher die Auslegung von Binance ablehnen?
Binance könnte mit Maßnahmen der Aufseher konfrontiert werden. Die Prüfung stellt auch infrage, ob die Börse die von der Ausnahme erfassten Kunden weiter bedienen darf.
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Haben EU-Aufseher in diesem Fall bereits Maßnahmen gegen Binance ergriffen?
Im Zusammenhang mit dieser Prüfung wurde bislang weder eine Entscheidung noch eine Maßnahme bekannt gegeben.