Binance, die weltweit größte Krypto-Börse nach Handelsvolumen, hat Kunden in Frankreich, Italien, Polen und Spanien mitgeteilt, dass sie ihre Dienste einschränken wird, da sie bis zur Frist am 1. Juli keine Markets-in-Crypto-Assets-Lizenz (MiCA) halten wird. Neue Registrierungen im Block wurden bereits gestoppt. Nutzer erhielten per E-Mail die Information, dass ihre Vermögenswerte sicher und zugänglich bleiben, während die nicht lizenzierte EU-Aktivität schrittweise zurückgefahren wird.
Der Schritt kommt einen Tag, nachdem Binance seinen MiCA-Antrag in Griechenland zurückgezogen hat. Die Börse erklärte gegenüber CoinDesk, sie plane, eine Zulassung in einem anderen EU-Land zu beantragen. Die Financial Times berichtet, Frankreich solle der nächste Zuständigkeitsbereich sein. „Unsere Ambitionen in Europa bleiben unverändert, und wir sind zuversichtlich, in den kommenden Monaten eine MiCA-Lizenz zu erhalten“, so Binance in einer Stellungnahme.
Warum das wichtig ist
MiCA ist der einheitliche Krypto-Rechtsrahmen des Blocks: Eine Lizenz aus einem der 27 Mitgliedstaaten gewährt Passportierungsrechte im gesamten Binnenmarkt. Ohne eine solche Lizenz bis zum 1. Juli müssen Firmen ihre EU-Aktivitäten zurückfahren. Dass es Binance nicht rechtzeitig gelungen ist, eine Lizenz zu erhalten, bedeutet, dass Europas größte Retail-Krypto-Börse in einem eingeschränkten Übergangszustand operiert, während sich der regulatorische Rahmen schließt.
Marktauswirkungen
Für europäische Retail-Trader zeigt sich die praktische Auswirkung in einem schrumpfenden Angebot regulierter Handelsplätze und der Aussicht auf erzwungene Vermögensmigrationen. Für Binances Wettbewerber, die bereits unter MiCA lizenziert sind, ist dieses Versäumnis eine strukturelle Chance in einem der größten Retail-Märkte für Krypto. Beobachten Sie den von der FT berichteten Antrag in Frankreich: Eine zügige Zulassung dort würde Binances EU-Passportierung schneller wiederherstellen, als der derzeitige Rückbau-Timeline vermuten lässt.
Häufig gestellte Fragen
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Warum schränkt Binance seine Dienste in der EU ein?
Binance hat Nutzer in Frankreich, Italien, Polen und Spanien informiert, dass es bis zur Frist am 1. Juli keine Markets-in-Crypto-Assets-Lizenz (MiCA) halten wird. Ohne eine Lizenz aus mindestens einem EU-Mitgliedstaat kann die Börse ihre Dienste nicht legal im gesamten Block passportieren und muss die nicht…
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Was ist die MiCA-Frist am 1. Juli?
Unter MiCA müssen Krypto-Firmen bis zum 1. Juli 2024 eine Lizenz aus mindestens einem der 27 EU-Mitgliedstaaten halten, um Kunden im gesamten Binnenmarkt bedienen zu können. Firmen ohne Lizenz sind verpflichtet, ihre EU-Aktivitäten schrittweise einzustellen.
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Hat Binance seinen MiCA-Antrag zurückgezogen?
Ja. Binance hat seinen MiCA-Lizenzantrag in Griechenland einen Tag vor der Benachrichtigung der EU-Nutzer über die Diensteinschränkungen zurückgezogen. Die Financial Times berichtete, die Börse plane stattdessen, eine Zulassung in Frankreich zu beantragen.
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Sind Nutzergelder während des EU-Rückbaus sicher?
Binance erklärte in seiner E-Mail an Nutzer, dass deren Vermögenswerte jederzeit sicher und zugänglich bleiben, während die nicht lizenzierte EU-Aktivität zurückgefahren wird. Zudem hat die Börse neue Registrierungen im gesamten Block gestoppt.
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Wird Binance zum vollständigen EU-Service zurückkehren?
Binance erklärte, die Ambitionen in Europa seien unverändert, und zeigte sich zuversichtlich, in den kommenden Monaten eine MiCA-Lizenz zu erhalten. Frankreich werde laut Berichten als nächster Zielmarkt angepeilt. Bis dahin müssen EU-Nutzer mit einem eingeschränkten Leistungsumfang rechnen.
CoinDesk