Der Angst- und Gier-Index von Bitcoin bleibt tief im extremen Angstbereich, und eine wachsende Anzahl von On-Chain- und Zyklusanalyse deutet darauf hin, dass das Schlimmste für den Markt möglicherweise noch nicht vorbei ist. Die Preisstruktur für 2026 — Kapitulation im Februar, ein höheres Tief, ein Test des 200-Tage-Durchschnitts Anfang Mai und ein Rückgang unter das Februar-Tief im Juni — folgt dem Bärenmarkt von 2018 mit unangenehmer Präzision. Wenn das Muster anhält, deutet die Zyklusanalogie auf anhaltenden Verkaufsdruck bis Q3 und eine potenzielle endgültige Kapitulation im Q4 hin, die historisch einen Rückgang von 50% vom lokalen Hoch bedeutet.
Warum es wichtig ist
Der Vergleich mit 2018 ist nicht nur eine Diagrammüberlagerung — er trägt eine makroökonomische Erzählung. Das Bären-Szenario für die zweite Hälfte von 2026 stapelt mehrere unabhängige Gegenwinde: Mega-IPO von SpaceX, OpenAI und Anthropic, die möglicherweise Kapital aus risikobehafteten Anlagen abziehen; eine Korrektur des Aktienmarktes, die Krypto von einem langsamen Abfluss zu einer Lawine zieht; die 10-jährigen Staatsanleihen, die 6% bedrohen; und das GENIUS/Clarity-Gesetz, das im Kongress aufgrund von ethischen Bedenken der Demokraten in Verbindung mit der Trump-Administration ins Stocken gerät. Wenn auch nur eines oder zwei dieser Faktoren eintreten, könnte das ausreichen, um BTC auf neue Zyklus-Tiefs zu drücken. Selbst Tom Lee, der weithin als hartnäckiger Bulle gilt, hat eine bedeutende Korrektur des Aktienmarktes später in diesem Jahr als sein Basis-Szenario angeführt.
Marktauswirkungen
Die RSI-Werte von Bitcoin und Ethereum befinden sich auf historisch niedrigen Niveaus, was historisch entweder einer echten Trendwende oder einer Erholungsrallye vorausging, gefolgt von einem niedrigeren Hoch und einem niedrigeren Tief — dem Ergebnis des Bären-Szenarios.