US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Freitag, dem 18. September, Nettozuflüsse von 433 Mio. US-Dollar. Angeführt wurde die Entwicklung von Fidelitys FBTC mit 310,7 Mio. US-Dollar. Blackrocks IBIT legte 108,4 Mio. US-Dollar zu, während auch BITB, ARKB und HODL positive Mittelzuflüsse verbuchten. Damit setzte sich die Erholung auf zwei Tage fort, konnte die Verluste der Woche aber nicht vollständig ausgleichen.
Warum das wichtig ist
Der Freitag markierte einen Wechsel an der Spitze der Emittenten. Fidelity war der größte Beitragszahler, nachdem das Unternehmen bei der Zuflusssitzung am Montag noch eine Nebenrolle gespielt hatte, während BlackRock ebenfalls positive Zuflüsse verzeichnete. Die breitere Beteiligung der Emittenten deutet darauf hin, dass die Nachfrage nicht allein auf IBIT konzentriert war. Eine einzelne Sitzung reicht jedoch nicht aus, um eine nachhaltige Veränderung der Allokationsmuster festzustellen.
Die Erholung über zwei Tage brachte zusammen 592,5 Mio. US-Dollar an Zuflüssen, verglichen mit Abflüssen von 746,3 Mio. US-Dollar am Dienstag und Mittwoch. Die Woche endete damit mit Nettozuflüssen von lediglich 6,1 Mio. US-Dollar. Über alle fünf Sitzungen hinweg zog IBIT 120,6 Mio. US-Dollar an und lag damit vor FBTC mit 79,9 Mio. US-Dollar.
Auswirkungen auf den Markt
Die Daten deuten auf eine teilweise Erholung und keinen vollständigen Neustart hin. Die Zuflüsse am Freitag machten den Großteil der Verluste zur Wochenmitte wieder wett, doch das Wochenergebnis blieb nahezu ausgeglichen. BlackRock war zudem weiterhin der größere Profiteur der Woche.
Die Abflüsse erfolgten am 15. und 16. September, zeitlich rund um die Zinserhöhung der US-Notenbank um 25 Basispunkte auf eine Zielspanne von 3,75 % bis 4,00 %. Der zeitliche Zusammenhang liefert makroökonomischen Kontext, doch die ETF-Daten belegen nicht, dass die geldpolitische Entscheidung die Abflüsse oder die anschließende Erholung verursacht hat. Die nächsten Sitzungen werden zeigen, ob Fidelity und kleinere Emittenten neben BlackRock weiterhin zu den Zuflüssen beitragen.
Häufig gestellte Fragen
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Wie viel trug Fidelitys FBTC zu den Bitcoin-ETF-Zuflüssen am Freitag bei?
FBTC steuerte 310,7 Mio. US-Dollar zu den Nettozuflüssen von 433 Mio. US-Dollar in US-Spot-Bitcoin-ETFs am Freitag bei.
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Wie schnitt der Zufluss von Fidelity im Vergleich zu Blackrocks IBIT ab?
FBTC verzeichnete 310,7 Mio. US-Dollar und damit fast das 2,9-Fache von IBIT mit 108,4 Mio. US-Dollar. Fidelity führte die Sitzung am Freitag an, während IBIT über die gesamte Woche hinweg vorn lag.
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Konnte die zweitägige Erholung die Bitcoin-ETF-Abflüsse der Woche vollständig ausgleichen?
Nein. Donnerstag und Freitag brachten 592,5 Mio. US-Dollar an Zuflüssen gegenüber Abflüssen von 746,3 Mio. US-Dollar am Dienstag und Mittwoch. Damit blieb eine Lücke von 153,8 Mio. US-Dollar.
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Welcher Bitcoin-ETF führte über die gesamte Woche?
Blackrocks IBIT führte den Zeitraum von fünf Sitzungen mit Nettozuflüssen von 120,6 Mio. US-Dollar an, verglichen mit 79,9 Mio. US-Dollar bei Fidelitys FBTC.
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Was deutete das ETF-Wochenergebnis über die institutionelle Nachfrage an?
Die Woche endete mit Nettozuflüssen von nur 6,1 Mio. US-Dollar und damit nahezu ausgeglichen. Am Freitag beteiligten sich mehr Emittenten, doch eine einzelne Sitzung belegte keine dauerhafte Verschiebung der Allokation.