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Bitget meldet unerlaubte Transfers von 350 Millionen Dollar

Der Vorfall stellt Bitgets Sicherheitsvorkehrungen auf den Prüfstand. Gracy Chen zufolge würde ein schwerer Sicherheitsverstoß die geplante Börsennotierung der Kryptobörse gefährden.

Bitget stellte am 24. September unerlaubte Transfers über rund 350 Millionen Dollar fest. Etwa dreieinhalb Stunden später folgte ein Notfall-Livestream. CEO Gracy Chen wies Behauptungen zurück, der Vorfall sei inszeniert oder von einem Insider verursacht worden. Für ein auf langfristiges Wachstum ausgerichtetes Unternehmen ergebe das wenig Sinn.

Warum das wichtig ist

Chen sagte, Bitget wolle in den nächsten Jahren an die Börse gehen, idealerweise in etwa drei Jahren. Ein schwerer Sicherheitsvorfall würde dieses Ziel gefährden, argumentierte sie. Damit verknüpfte sie die Reaktion der Kryptobörse auf den Vorfall mit ihren längerfristigen Plänen, sich der Prüfung durch öffentliche Märkte zu stellen.

Auswirkungen auf den Markt

Die Ursache der Transfers wird noch untersucht. Chen zufolge deuteten die damals verfügbaren Belege eher auf die Lazarus Group hin. Eine bestätigte Zuordnung wurde jedoch nicht präsentiert.

Angesichts des gemeldeten Umfangs der Transfers sind die Untersuchung und Bitgets Umgang mit der Sicherheit entscheidend, um den Vorfall einzuschätzen. Aus den vorliegenden Angaben geht nicht hervor, ob oder wie die Gelder zurückgeholt wurden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie hoch waren die unerlaubten Transfers, die Bitget feststellte?

    Bitget stellte am 24. September Transfers über rund 350 Millionen Dollar fest.

  2. Wann äußerte sich Gracy Chen zu dem Vorfall?

    Chen sprach etwa dreieinhalb Stunden nach der Entdeckung der Transfers in einem Notfall-Livestream.

  3. Was sagte Chen zu den Behauptungen, der Vorfall sei inszeniert gewesen?

    Sie wies Behauptungen zurück, der Vorfall sei inszeniert oder von einem Insider verursacht worden. Für ein auf langfristiges Wachstum ausgerichtetes Unternehmen ergebe das wenig Sinn.

  4. Welchen Zeitplan hat Bitget für einen Börsengang genannt?

    Chen sagte, Bitget wolle in den nächsten Jahren an die Börse gehen, idealerweise in etwa drei Jahren.

  5. Hat Bitget bestätigt, wer für die Transfers verantwortlich war?

    Nein. Die Ursache wird noch untersucht. Chen zufolge deuteten die damals verfügbaren Belege eher auf die Lazarus Group hin, doch die Zuordnung wurde nicht bestätigt.

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