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Bitwise: STRC-Verkaufswelle ist spätzyklische Bereinigung

Bitwise deutet den Kursrutsch von STRC unter den Nennwert als klassisches Deleveraging in der Spätphase des Zyklus. Strategy sei mit 52 Mrd. USD an liquiden Aktiva gegenüber 7 Mrd. USD Schulden solide aufgestellt, und Institutionen dürften die Nachfrage übernehmen.

Bitwise: STRC-Verkaufswelle ist spätzyklische Bereinigung
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Bitwise: STRC-Verkaufswelle ist spätzyklische Bereinigung
Bitwise: STRC-Verkaufswelle ist spätzyklische Bereinigung

Bitwise erklärte, der scharfe Rückgang der perpetual Vorzugsaktie STRC von Strategy sei ein Kennzeichen eines reifenden Kryptozyklus und kein Hinweis auf eine drohende Krise des Unternehmens. Der Vermögensverwalter argumentierte, Strategy bleibe grundsolvent, mit rund 52 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln gegenüber etwa 7 Milliarden Dollar an Schulden, obwohl STRC während des jüngsten Bitcoin-Rücksetzers unter 60.000 Dollar von seinem vorgesehenen Nennwert von 100 Dollar abwich.

CIO Matt Hougan schrieb am Mittwoch in einem Blogbeitrag an Kunden: „Die Volatilität bei STRC ist ein natürlicher und wichtiger Teil des Kryptozyklus. Ich denke, wir nähern uns dem Boden." Bitcoin notierte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 61.400 Dollar, STRC bei 88 Dollar. Die Verkaufswelle verunsicherte die Märkte, da Investoren an Strategy Fähigkeit zweifelten, die Vorzugsdividenden weiterhin zu bedienen. Bitwise deutete die Bewegung jedoch als klassisches Deleveraging-Ereignis in der Spätphase des Zyklus.

Warum es wichtig ist

Hougan stellte Strategys Entscheidung, den Preis von STRC bei 100 Dollar nicht länger durch automatische Zinserhöhungen zu verteidigen, als pragmatische Reaktion auf die sich verschlechternden Bedingungen dar. Anfang der Woche stellte Strategy einen Kapitalrahmen vor, der selektive Bitcoin-Verkäufe zur Finanzierung der Vorzugsdividenden erlaubt, sowie Rückkäufe von Vorzugsaktien, Aktienrückkäufe und eine Mindestliquiditätsreserve, die 12 Monate an Vorzugsdividenden und Zinszahlungen abdeckt. Der Barbestand von 2,55 Milliarden Dollar deckt derzeit etwa 17 Monate dieser Verpflichtungen ab.

Das Ereignis markiert einen breiteren Wandel in der Rolle von Strategy innerhalb der Bitcoin-Märkte. Statt als dominanter, einseitiger Käufer der Kryptoszene aufzutreten, dürfte das Unternehmen zu einem flexibleren Marktteilnehmer werden, dessen Käufe oder Verkäufe von den jeweiligen Bedingungen abhängen. Hougan vertrat die These, dass die dauerhaftere Entwicklung in der Übernahme durch Institutionen liegt: Vermögensverwalter, Banken, Pensionsfonds, Stiftungen und Staatsfonds sind positioniert, in der nächsten Zyklusphase zur primären Nachfragequelle für Bitcoin zu werden, nicht Strategy.

Marktauswirkungen

Die Volatilität von STRC ist Teil des Leverage-Abbaus, der typischerweise die späten Phasen jedes Kryptozyklus kennzeichnet. Spekulative Übertreibungen, die aus dem System gespült werden, bringen den Markt einem nachhaltigen Boden näher, auch wenn der genaue Zeitpunkt unmöglich festzumachen bleibt.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat Bitwise zum STRC-Ausverkauf gesagt?

    Bitwise-CIO Matt Hougan bezeichnete die Volatilität von STRC als „natürlichen und wichtigen Teil des Kryptozyklus" und sagte, der Markt nähere sich dem Boden. Er deutete die Bewegung als klassisches Deleveraging in der Spätphase des Zyklus, nicht als Zeichen einer bevorstehenden Liquidation von Strategy.

  2. Wie gut ist Strategy laut Bitwise kapitalisiert?

    Bitwise erklärte, Strategy halte rund 52 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln gegenüber etwa 7 Milliarden Dollar an Schulden. Der Barbestand von 2,55 Milliarden Dollar deckt im Rahmen der neuen 12-Monats-Mindestreservepolitik rund 17 Monate an Vorzugsdividenden und Zinszahlungen ab.

  3. Was hat sich in dieser Woche am Kapitalrahmen von Strategy geändert?

    Strategy stellte einen Rahmen vor, der selektive Bitcoin-Verkäufe zur Finanzierung der Vorzugsdividenden erlaubt, sowie Rückkäufe von Vorzugsaktien und Aktienrückkäufe. Zudem wurde eine Mindestreserve festgelegt, die 12 Monate an Vorzugsdividenden und Zinszahlungen abdeckt.

  4. Warum glaubt Bitwise, dass Institutionen die BTC-Nachfrage übernehmen werden?

    Hougan argumentierte, Strategy wandle sich vom einseitigen Bitcoin-Käufer zu einem flexibleren, konditionsabhängigen Allokator. Vermögensverwalter, Banken, Pensionsfonds, Stiftungen und Staatsfonds sind nun positioniert, in der nächsten Zyklusphase zur dominanten Bitcoin-Nachfragequelle zu werden.

  5. Was hat JPMorgan zu Strategys neuer Politik gesagt?

    JPMorgan warnte, die Erlaubnis selektiver Bitcoin-Verkäufe zur Finanzierung der Vorzugsdividenden schaffe vermeidbares zweiseitiges Risiko und erhöhe Unsicherheit sowie Marktvolatilität, statt sie zu reduzieren.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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