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BNY: FOMO treibt Asset Manager in tokenisierte Fonds

Regulierung und Infrastruktur sind noch nicht bereit, doch die Wall Street bringt tokenisierte Fonds trotzdem auf den Markt. BNYs ETF-Chef benennt ein leiseres Problem: Hunderte Imitate handeln bereits.

BNY: FOMO treibt Asset Manager in tokenisierte Fonds
BNY: FOMO treibt Asset Manager in tokenisierte Fonds
BNY: FOMO treibt Asset Manager in tokenisierte Fonds
BNY: FOMO treibt Asset Manager in tokenisierte Fonds

Der globale ETF-Chef von BNY sagt, Asset Manager liefern sich ein Wettrennen um die Tokenisierung von Fondsprodukten, obwohl Fragen zu Regulierung, Handelsinfrastruktur und Marktstruktur ungeklärt sind. Auslöser sei die Angst, einen frühen Einstieg in die blockchainbasierte Finanzwelt zu verpassen. Ben Slavin erklärte dem Sender, BNY habe eine Reihe von Tokenisierungsprojekten in der Pipeline, und Kunden wollten Produkte zunehmend ausrollen, bevor die zugrundeliegende Infrastruktur vollständig steht. BlackRock, Franklin Templeton und andere große Emittenten zählen zu denjenigen, die Weide erkunden, traditionelle Investmentprodukte auf Blockchain-Schienen zu bringen, wo Fondsanteile als digitale Token gehandelt werden können.

Warum es zählt

Slavin beschrieb das Bild unverblümt: Viele Kunden erleben einen FOMO-Effekt und wollen früh einsteigen, obwohl Regulierung und Infrastruktur noch nicht vollständig bereit sind. Dieses Spannungsfeld, zwischen dem kommerziellen Druck zu launchen und einem unvollendeten Policy- und Infrastruktur-Stack, prägt die Tokenisierungswelle. Geldmarktfonds waren bisher das Testfeld, doch Slavin sagte, das Interesse reiche inzwischen weit über Cash-Management-Produkte hinaus in den breiteren ETF-Komplex.

Marktauswirkungen

Das Reputationsrisiko, das Slavin benannte, dürfte schwerer wiegen als jeder einzelne Launch. Hunderte ETFs werden weltweit bereits als tokenisierte Repräsentationen auf unregulierten Plattformen gehandelt, häufig ohne Beteiligung des Fondsponsors. Emittenten beginnen sich zu sorgen, dass Produkte unter ihrem Namen außerhalb ihrer Aufsicht zirkulieren. Wenn tokenisierte Fonds vom Branchenexperiment zum kommerziellen Produkt werden, lautet die Frage nicht mehr, ob die Asset Manager kommen, sondern ob der regulatorische Rahmen die Imitate einholt, bevor es zu spät ist.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat BNY zu tokenisierten ETFs gesagt?

    Ben Slavin, globaler ETF-Chef von BNY, erklärte, Asset Manager beschleunigten ihre Tokenisierungspläne trotz ungeklärter Fragen zu Regulierung, Handelsinfrastruktur und Marktstruktur, getrieben von FOMO und dem Wunsch nach einem frühen Einstieg.

  2. Welche Asset Manager erkunden tokenisierte Fonds?

    BNY, BlackRock und Franklin Templeton zählen zu den großen Emittenten, die Wege prüfen, traditionelle Investmentprodukte auf Blockchain-Schienen zu bringen, wobei Fondsanteile als digitale Token gehandelt werden.

  3. Welche Fondstypen werden zuerst tokenisiert?

    Geldmarktfonds waren das frühe Testfeld, doch Slavin sagte, das Interesse reiche inzwischen weit über Cash-Management-Produkte hinaus in den breiteren ETF-Komplex, mit mehreren Tokenisierungsvarianten in Entwicklung.

  4. Welches Reputationsrisiko hat BNY benannt?

    Slavin warnte, dass Hunderte ETFs bereits als tokenisierte Repräsentationen auf unregulierten Plattformen weltweit gehandelt werden, oft ohne Beteiligung des tatsächlichen Fondsponsors, was Emittenten einem Markenrisiko ohne Kontrolle über die Produkte aussetzt.

  5. Warum launchen Asset Manager, bevor die Regeln stehen?

    Slavin sagte, Kunden sähen eine Chance, in der Kategorie Assets einzusammeln, und wollten lieber früh liefern als auf regulatorische und infrastrukturelle Klarheit warten, auch wenn diese Fragen offen bleiben.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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