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BoE kippt Stablecoin-Halte­limits und setzt 40 Mrd. £ Ausgabe­grenze

Die Bank verwirft ihre vorgeschlagenen individuellen Haltelimits und ersetzt sie durch eine einzige Ausgabeobergrenze pro Coin, womit sie den Weg für systemische Pfund-Stablecoin-Emittenten frei macht, ab 2027 an den Start zu gehen.

Die Bank of England hat am Montag eine politische Stellungnahme und einen Entwurf für einen Verhaltenskodex für systemische Stablecoin-Emittenten veröffentlicht. Dabei ersetzt sie die zuvor vorgeschlagenen individuellen Haltelimits durch eine befristete Ausgabeobergrenze von 40 Milliarden £ (52,9 Milliarden $) pro Stablecoin.

Warum das wichtig ist

Die Neuausrichtung ist strukturell wohlwollender als der Rahmen, den die Bank Ende 2024 zur Konsultation stellte. Haltelimits pro Coin hätten die institutionellen Wallet-Größen bei jedem an das Pfund gekoppelten Token gedrosselt und große Treasury-Aktivitäten ins Ausland gedrängt. Eine Ausgabeobergrenze erlaubt es einem anerkannten Emittenten hingegen, die Nutzernachfrage bis zur Schwelle von 40 Mrd. £ zu skalieren, bevor eine zusätzliche aufsichtliche Prüfung greift. Für in Großbritannien verankerte Stablecoin-Betreiber ist der Zeitraum, in dem sie Banken, Zahlungsdienstleister und Firmenkassen anbinden können, dadurch deutlich länger geworden.

Marktauswirkungen

Stellungnahmen zum Rahmen sind bis zum 22. September fällig. Die Bank zielt darauf ab, den Verhaltenskodex bis Ende 2026 zu finalisieren, damit anerkannte systemische Emittenten ab 2027 unter dem Regime tätig werden können. Der Zeitplan gleicht die Pfund-Stablecoin-Emission an die globalen Stablecoin-Aufsichtsstandards des FSB an und hält London auf Augenhöhe mit dem Stablecoin-Regime der EU nach MiCA. Beobachten Sie die namentlich benannte Gruppe anerkannter Emittenten, sobald der aufsichtliche Kontrollpunkt greift. Die Obergrenze von 40 Mrd. £ ist hoch genug, dass sie in den ersten Jahren voraussichtlich nicht bindend wirkt, was für sich genommen ein Signal ist: Die Bank priorisiert Marktentwicklung über harte Eindämmung.

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$GBP

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat die Bank of England in ihrem Stablecoin-Rahmen geändert?

    Die Bank hat ihre zuvor vorgeschlagenen individuellen Haltelimits für Pfund-Stablecoins durch eine befristete Ausgabeobergrenze von 40 Milliarden £ (52,9 Milliarden $) pro Stablecoin ersetzt, festgehalten in einer neuen politischen Stellungnahme und einem Entwurf für einen Verhaltenskodex für systemische Emittenten.

  2. Warum sind Ausgabeobergrenzen weniger restriktiv als Haltelimits?

    Haltelimits hätten gedrosselt, wie viel eine einzelne Wallet auf einem Pfund-Stablecoin halten darf, und große institutionelle Treasury-Aktivitäten ins Ausland gedrängt. Eine Ausgabeobergrenze erlaubt es einem anerkannten Emittenten, die Nutzernachfrage bis 40 Mrd. £ zu skalieren, bevor zusätzliche aufsichtliche…

  3. Wann tritt das Pfund-Stablecoin-Regime in Kraft?

    Stellungnahmen zum Rahmen sind bis zum 22. September fällig. Die Bank of England zielt darauf ab, den Verhaltenskodex bis Ende 2026 zu finalisieren, damit anerkannte systemische Stablecoin-Emittenten ab 2027 unter dem Regime tätig werden können.

  4. Wie verhält sich der BoE-Rahmen zu den MiCA-Stablecoin-Regeln der EU?

    Die Ausgabeobergrenze von 40 Mrd. £ und der Zeitplan 2027 stimmen die Pfund-Stablecoin-Aufsicht mit den globalen Stablecoin-Standards des FSB ab und halten London auf Augenhöhe zum MiCA-Regime der EU, wobei die beiden Regime bei Reservezusammensetzung und Autorisierungsdetails weiterhin voneinander abweichen.

  5. Wird die Obergrenze von 40 Mrd. £ kurzfristig bindend?

    Nein. Die Bank hat die Ausgabeobergrenze hoch genug angesetzt, dass das Pfund-Stablecoin-Angebot in den ersten Jahren des Regimes voraussichtlich nicht an die Schwelle stößt. Die Obergrenze fungiert eher als aufsichtlicher Kontrollpunkt denn als hartes Eindämmungsinstrument und signalisiert, dass die Bank…

Quellenangabe
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