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BTC 21M-Obergrenze: Zcash-Gründer stellt sie infrage

Eli Ben-Sasson argumentiert, dass verlorene Schlüssel Bitcoins festes Angebot im Laufe der Zeit auf null reduzieren werden, und fordert eine klarere Geldpolitik mit einer absoluten Obergrenze.

Eli Ben-Sasson, der Gründer von Zcash und CEO von StarkWare, hat die harte Obergrenze von 21 Millionen Coins bei Bitcoin öffentlich infrage gestellt und argumentiert, dass das feste Angebot mit der Zeit aufgezehrt wird, da private Schlüssel verloren gehen.

In einem Post auf X schrieb Ben-Sasson, dass die Begrenzung des Bitcoin-Angebots auf 21M „keinen Sinn ergibt“, weil „mit der Zeit, die gegen unendlich geht, alle Schlüssel verloren sein werden“. Er sagte, er unterstütze ausdrücklich eine klare Geldpolitik mit einer absoluten Obergrenze für die Anzahl der Bitcoins, und warf die Idee in den Raum, ein maximales Angebot festzulegen.

Warum das wichtig ist

Die Angebotsobergrenze ist ein grundlegendes Element der Geldpolitik von Bitcoin und ein zentraler Bestandteil seines Wertversprechens als Asset mit festem Angebot. Jede ernsthafte Diskussion über eine Änderung dieser Obergrenze würde einen überwältigenden Konsens unter Minern, Node-Betreibern und Haltern erfordern, und die technischen sowie ideologischen Hürden für eine solche Änderung gelten weithin als nahezu unüberwindbar. Ben-Sassons Äußerungen sind bemerkenswert, eher wegen der Quelle als wegen des Vorschlags selbst.

Marktauswirkungen

Der Preis von Bitcoin und das Netzwerkverhalten wurden durch die Bemerkungen nicht unmittelbar beeinflusst. Der Post liest sich als philosophische Kritik und nicht als koordinierte Initiative zur Durchsetzung einer Protokolländerung. Ähnliche Debatten über Angebotsobergrenzen und verlorene Schlüssel sind in der Branche immer wieder aufgekommen, ohne sich in konkrete Entwicklungsvorschläge zu übersetzen.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wer ist Eli Ben-Sasson und warum ist seine Meinung zur Bitcoin-Angebotsobergrenze relevant?

    Eli Ben-Sasson ist Mitgründer von Zcash und CEO von StarkWare, dem Team hinter Starknet. Er ist eine angesehene Persönlichkeit im Bereich Kryptografie und Blockchain, weshalb seine öffentliche Kritik an der 21M-Obergrenze von Bitcoin Aufmerksamkeit erregte, obwohl sie keinen koordinierten Vorstoß für eine…

  2. Was ist Ben-Sassons Hauptargument gegen die Angebotsobergrenze von 21 Millionen Bitcoin?

    Ben-Sasson argumentiert, dass die feste Obergrenze von 21M in der Praxis nicht hält, da private Schlüssel mit der Zeit verloren gehen, und wenn die Zeit gegen unendlich geht, werden irgendwann alle Schlüssel verloren sein, wodurch das zirkulierende Angebot faktisch auf null sinkt.

  3. Welche Alternative schlägt Ben-Sasson für die Geldpolitik von Bitcoin vor?

    Er sagte, er unterstütze nachdrücklich eine klare Geldpolitik mit einer absoluten Obergrenze für die Anzahl der Bitcoins, und warf die Idee auf, ein maximales Angebot festzulegen, das dem von ihm beschriebenen Schwund durch verlorene Schlüssel Rechnung trägt.

  4. Könnte die Obergrenze von 21 Millionen Bitcoin tatsächlich geändert werden?

    Jede Änderung der Bitcoin-Angebotsobergrenze würde einen überwältigenden Konsens unter Minern, Node-Betreibern und Haltern erfordern. Die technischen und ideologischen Hürden gelten weithin als nahezu unüberwindbar, und ähnliche Debatten sind immer wieder aufgekommen, ohne sich in Entwicklungsvorschläge zu übersetzen.

  5. Wie hat der Markt auf Ben-Sassons Kommentare reagiert?

    Der Preis von Bitcoin und das Netzwerkverhalten zeigten keine unmittelbare Reaktion. Der Post las sich als philosophische Kritik und nicht als koordinierter Vorstoß für eine Protokolländerung.

Quellenangabe
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