Circle-CEO Jeremy Allaire äußerte sich zur Prohibition des <a class="ticker-mention" href="/de-DE/token/genius">GENIUS</a> Act, die es Stablecoin-Emittenten verbietet, Zinsen direkt an Nutzer zu zahlen. Er argumentiert, dass die entscheidendere Frage ist, ob Distributoren — die Wallets, Apps und Plattformen, die zwischen Emittenten und Endnutzern stehen — legal ihre eigenen Belohnungsstrukturen anbieten können.
Allaire beschreibt den breiteren Wandel als einen Übergang der Stablecoins zu einer Internet-Softwarearchitektur: programmierbar, zusammensetzbar und global zugänglich. In diesem Modell verschwindet die traditionelle Finanzwelt nicht — sie sieht sich der gleichen Art von strukturellem Wettbewerb gegenüber, den das Internet für Medien, Einzelhandel und Kommunikation mit sich brachte.
Der GENIUS Act, der derzeit im US-Senat voranschreitet, würde den ersten bundesstaatlichen Lizenzrahmen für Zahlungstablecoins schaffen. Wie er die Frage der Distributor-Belohnungen behandelt, könnte die Wirtschaftlichkeit des gesamten Sektors prägen.