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CLARITY Act: O’Leary erwartet neuen Anlauf nach US-Wahlen

Der Rückschlag mit 49 Stimmen im Senat könnte vorübergehend sein, da neue Steuerregeln für Staking und Mining den Druck erhöhen, die Aufsicht über den Kryptomarkt festzulegen.

CLARITY Act: O’Leary erwartet neuen Anlauf nach US-Wahlen
CLARITY Act: O’Leary erwartet neuen Anlauf nach US-Wahlen
CLARITY Act: O’Leary erwartet neuen Anlauf nach US-Wahlen
CLARITY Act: O’Leary erwartet neuen Anlauf nach US-Wahlen

Kevin O’Leary erwartet, dass der US-Kongress den CLARITY Act nach den Zwischenwahlen erneut aufgreift, möglicherweise im ersten oder zweiten Quartal danach. Seine Prognose folgt auf ein Ergebnis von 49 Stimmen im Senat, das die für die Weiterleitung des Gesetzes zur Marktstruktur erforderlichen 60 Stimmen verfehlte.

O’Leary bezeichnete die gescheiterte Abstimmung als Verzögerung und nicht als Ende des Gesetzesvorhabens. Bei seinem Auftritt auf dem Avalanche Summit in New York argumentierte er, dass der Gesetzgeber erneut unter Druck geraten werde, Regeln für Kryptomärkte zu schaffen, einschließlich einer Klärung der jeweiligen Zuständigkeiten der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission.

Warum das wichtig ist

Für O’Learys Argumentation ist entscheidend, dass der Finanzausschuss des Repräsentantenhauses, das House Ways and Means Committee, den Digital Asset Tax Certainty Act vorangebracht hat. Der Gesetzentwurf würde die steuerliche Behandlung von Aktivitäten wie Staking, Mining, kleinen Kryptotransaktionen und den Anforderungen an Broker regeln.

Dadurch entsteht eine politische Lücke: Der Kongress könnte festlegen, wie Kryptoaktivitäten besteuert werden, bevor geklärt ist, wie die Branche reguliert wird. O’Leary fasste den Zusammenhang mit den Worten zusammen: „Sobald man besteuert, braucht man eine politische Grundlage.“ Er argumentierte ausdrücklich, dass eine Besteuerung von Staking den Druck auf eine umfassendere regulatorische Klarheit erhöhen werde.

Auswirkungen auf den Markt

Die unmittelbare Wirkung ist eher politischer Natur und keine direkte Änderung der Regeln für den Kryptohandel. Die Abstimmung im Senat zeigte, dass dem CLARITY Act derzeit die nötige Unterstützung fehlt, während die Fortschritte beim Steuergesetz die Politik für digitale Vermögenswerte auf der gesetzgeberischen Agenda halten.

O’Leary sagte, die Debatte über die Marktstruktur müsse unabhängig davon zurückkehren, welche Partei nach den Zwischenwahlen den Kongress kontrolliert. Für Anleger sind die nächsten wichtigen Etappen der Fortgang des Steuergesetzes und die Frage, ob der Gesetzgeber die Verhandlungen über die Zuständigkeiten von SEC und CFTC wiederaufnimmt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wann erwartet O’Leary, dass der Kongress den CLARITY Act erneut aufgreift?

    Er erwartet, dass der Gesetzgeber nach den Zwischenwahlen zur Marktstruktur zurückkehrt, möglicherweise im ersten oder zweiten Quartal danach.

  2. Wie viele Stimmen erhielt CLARITY im Senat?

    Der Gesetzentwurf erhielt 49 Stimmen und verfehlte damit die 60 Stimmen, die für ein Weiterkommen erforderlich waren.

  3. Warum verbindet O’Leary Krypto-Steuern mit Regeln zur Marktstruktur?

    Er argumentiert, dass der Kongress nach der Besteuerung von Aktivitäten wie Staking stärker unter Druck stehen wird, klare Regeln für die Branche zu schaffen.

  4. Was regelt der Digital Asset Tax Certainty Act?

    Der Gesetzentwurf des Repräsentantenhauses soll Steuerregeln für Staking, Mining, kleine Kryptotransaktionen und Anforderungen an Broker schaffen.

  5. Für welche Aufsichtsbehörden soll CLARITY die Zuständigkeiten klären?

    Das Gesetz soll einen umfassenderen bundesweiten Rahmen schaffen, der die Zuständigkeiten der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission umfasst.

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