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Copper-CEO Amar Kuchinad geht, Gebote nahe 200 Mio. $

Der Abgang des CEO mitten im Verkaufsprozess ist ein Warnsignal, doch die eigentliche Aussage ist die Bewertungslücke von $2B auf $200M, also genau das, was institutionelle Gegenparteien in diesem Zyklus für Krypto-Verwahrungsnamen zahlen.

Copper-CEO Amar Kuchinad geht, Gebote nahe 200 Mio. $
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Copper-CEO Amar Kuchinad geht, Gebote nahe 200 Mio. $
Copper-CEO Amar Kuchinad geht, Gebote nahe 200 Mio. $

Copper-CEO Amar Kuchinad hat das Unternehmen verlassen, während die Suche nach einem Käufer in den vierten Monat geht. Das berichten zwei mit der Sache vertraute Personen. Cantor Fitzgerald wurde mit der Leitung des Verkaufsprozesses beauftragt, in dem das Unternehmen mit $500 Millionen bewertet wurde, doch die jüngsten Gebote liegen näher an $200 Millionen, gegenüber einem Spitzenwert von über $2 Milliarden. Der in London ansässige Verwahrungsspezialist hat im vergangenen Monat zwei Führungskräfte an Bord geholt: Elin Cherry als Chief Compliance Officer und Sean Bowen als Chief Operating Officer.

Warum es zählt

Kuchinad war im Oktober 2024 mit Goldman-Sachs-Hintergrund und einer SEC-Beratungsrolle zu Copper gekommen, einem Lebenslauf, den Institutionen als Glaubwürdigkeitssignal lesen, wenn sie eine Verwahrungsbeziehung bewerten. Sein Abgang mitten im Prozess, ohne dass ein Nachfolger benannt wurde, ist nicht der Zeitpunkt, an dem ein Verkäufer eine Nachricht öffentlich brechen sehen will. Die Bewertungslücke von über $2 Milliarden am Höhepunkt des Zyklus bis hin zu Geboten nahe $200 Millionen ist die härtere Zahl: Sie zeigt, was eine institutionelle Gegenpartei dem Unternehmen heute zutraut, nicht das, was es einst bei einer Finanzierungsrunde einbrachte.

Marktauswirkung

Die Neubewertung kommt in einem Moment, in dem regulierte Krypto-Verwahrung die institutionelle These mit dem stärksten Rückenwind sein soll, während Bank-Verwahrungsdesks, Prime-Brokerage-Aufbau und Tresore von Stablecoin-Emittenten alle expandieren. Coppers Clearloop-Produkt für Settlement in Verwahrung hatte Coinbase und andere Tier-1-Namen als Kunden gewonnen, genau die Referenzkunden, die einen Verkaufsprozess normalerweise stützen. Die Ankunft von Cherry und Bowen deutet darauf hin, dass das Unternehmen stark auf die Compliance- und Operations-Story setzt, um die Bewertung zu verteidigen. Andere Anbieter institutioneller Infrastruktur in ähnlichen M&A-Gesprächen haben jetzt einen öffentlichen Vergleichsmaßstab, und er bewertet diese Ecke des Stacks nicht gerade üppig.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum hat Copper-CEO Amar Kuchinad das Unternehmen verlassen?

    Kuchinad schied aus, als Coppers Suche nach einem Käufer in den vierten Monat ging; ein öffentlicher Grund wurde nicht genannt. Weder Copper noch Kuchinad reagierten bis Redaktionsschluss auf Bitten um Stellungnahme.

  2. Für wie viel wird Copper verkauft?

    Cantor Fitzgerald wurde beauftragt, Copper zu einem Angebotspreis von $500 Millionen zu vermarkten, doch die jüngsten Gebote liegen näher an $200 Millionen, gegenüber einem Spitzenwert von über $2 Milliarden.

  3. Wer leitet Coppers Verkaufsprozess?

    Cantor Fitzgerald wurde mit der Vermittlung des Verkaufs beauftragt und leitet die Vermarktung an potenzielle Käufer, so mit der Sache vertraute Personen.

  4. Was ist Clearloop, Coppers Settlement-Produkt in Verwahrung?

    Clearloop ist Coppers Settlement-System in Verwahrung, das es Gegenparteien ermöglicht, Geschäfte abzuwickeln, ohne Vermögenswerte aus der Verwahrung zu bewegen. Zu den Kunden zählt Coinbase.

  5. Wann trat Amar Kuchinad Copper bei und was ist sein Hintergrund?

    Kuchinad wurde im Oktober 2024 Coppers CEO und löste Gründer und CEO Dmitry Tokarev ab. Zuvor arbeitete er bei Goldman Sachs und hatte eine Beratungsrolle bei der US-Börsenaufsicht SEC inne.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 11d
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