Ein langjähriger Bitcoin-Entwickler hat einen Vorschlag unterbreitet, die Bitcoin-Blockchain zu forken und die in Wallets gehaltenen Coins, die Satoshi Nakamoto zugeschrieben werden, zwangsweise neu zuzuweisen. Dieser Schritt würde effektiv schätzungsweise ~1 Million BTC umverteilen, die seit den frühesten Tagen von Bitcoin unberührt geblieben sind.
Die Reaktion der breiteren Community war scharf und nahezu einstimmig: Der Vorschlag wird als Diebstahl und nicht als Protokoll-Upgrade bezeichnet. Der zentrale soziale Vertrag von Bitcoin – dass keine externe Partei Coins ohne den privaten Schlüssel konfiszieren oder neu zuweisen kann – ist genau das Eigentum, das sein Wertversprechen als glaubwürdig neutrales monetäres Netzwerk untermauert.
Ob der Vorschlag über einen Diskussionsbeitrag hinausgeht, ist angesichts des Konsenses, der für einen Bitcoin-Hardfork erforderlich ist, unwahrscheinlich, aber die Tatsache, dass er von einem bekannten Mitwirkenden und nicht von einem Randakteur stammt, macht ihn zu einem Brennpunkt, den es wert ist, beobachtet zu werden.