Die DTCC, der Anbieter von Post-Trade-Infrastruktur hinter dem US-Wertpapierabrechnungssystem, wird Chainlinks Runtime Environment und Datenstandard nutzen, um ihre Collateral AppChain zu betreiben – eine auf Besu basierende Blockchain, die Sicherheiten tokenisiert und Pricing, Bewertung, Margining und Abwicklung automatisiert. Die Plattform soll Vermögenswerte rund um die Uhr sowohl über traditionelle Märkte als auch über Blockchain-Netzwerke bewegen und damit Abläufe ersetzen, die heute Sicherheiten institutionell und über Zeitzonen hinweg festhalten.
Die Integration baut auf einem Smart-NAV-Pilotprojekt aus 2024 auf, bei dem DTCC, JPMorgan, BNY Mellon und Franklin Templeton Nettoinventarwertdaten von Investmentfonds über Chainlink on-chain brachten. Nadine Chakar, Managing Director und globale Leiterin Digital Assets bei DTCC, ordnete den Ausbau als strukturelle Modernisierungsoffensive ein – nicht als punktuelles Experiment.
Warum das wichtig ist
Die Tochtergesellschaften der DTCC wickelten 2025 Wertpapiertransaktionen im Volumen von 4,7 Billiarden US-Dollar ab, und ihre Verwahrstelle übernahm Custody und Asset Servicing für 114 Billionen US-Dollar an Wertpapieren. Wird Chainlinks Oracle-Schicht in diese Pipeline eingebunden, gelangen Preis-, Bewertungs- und Eignungsdaten aus der realen Welt direkt in automatisierte Sicherheiten-Workflows – jene Art von Infrastruktur, die bislang in batchweise und stundenalten Abstimmungszyklen lebte. Chakar erklärte, das Ziel sei "ein 24/7-Sicherheitenmanagement in nahezu Echtzeit über globale Märkte und Blockchains hinweg".
Für Chainlink ist der Deal eine der prominentesten Enterprise-Validierungen bislang und fädelt seinen Daten- und Orchestrierungs-Stack in ein System ein, das nahezu jede große US-Wertpapiertransaktion berührt.
Auswirkungen auf den Markt
Die Chainlink-Integration ist ein Strang einer breiteren Tokenisierungsinitiative der DTCC. Das Unternehmen hatte Anfang des Monats mitgeteilt, dass sich mehr als 50 Firmen einer Arbeitsgruppe für einen separaten Tokenisierungsdienst angeschlossen hätten; erste limitierte Produktiv-Trades seien für Juli geplant, der vollständige Launch für Oktober.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist die DTCC Collateral AppChain?
Sie ist eine auf Besu basierende Blockchain-Plattform der DTCC, die Sicherheiten tokenisiert und Pricing, Bewertung, Margining und Abwicklung automatisiert – mit dem Ziel, Sicherheiten 24/7 über traditionelle Märkte und Blockchain-Netzwerke hinweg zu bewegen.
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Welche Rolle wird Chainlink auf der Plattform spielen?
Die DTCC wird Chainlinks Runtime Environment und Datenstandard nutzen, um Preis-, Bewertungs- und Eignungsdaten in die Appchain einzuspeisen und Margining, Collateral-Optimierung sowie Abwicklungsinstruktionen zu orchestrieren.
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Warum ist der Deal zwischen DTCC und Chainlink bedeutsam?
Die Tochtergesellschaften der DTCC wickelten 2025 Wertpapiertransaktionen im Volumen von 4,7 Billiarden US-Dollar ab und verwahren 114 Billionen US-Dollar an Wertpapieren. Chainlink in diese Pipeline einzubinden, ist eine der prominentesten Enterprise-Validierungen eines Oracle-Netzwerks in der zentralen…
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Baut dieses Projekt auf früherer Zusammenarbeit von DTCC und Chainlink auf?
Ja. Es erweitert das Smart-NAV-Pilotprojekt von 2024, bei dem DTCC, JPMorgan, BNY Mellon und Franklin Templeton testeten, Nettoinventarwertdaten von Investmentfonds über Chainlink on-chain zu bringen – mit Fokus auf Cross-Chain-Fonds-Tokenisierung.
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Was unternimmt die DTCC noch im Bereich Tokenisierung?
Die DTCC erklärte, dass sich mehr als 50 Firmen einer Arbeitsgruppe für einen separaten Tokenisierungsdienst der Depository Trust Company angeschlossen haben; erste limitierte Produktiv-Trades sind für Juli geplant, der vollständige Launch für Oktober.