Kyle Samani, ehemaliger Mitgründer von Multicoin Capital, bezeichnete Hyperliquid als „Binance 2.0 ohne Marketingteam“ und argumentierte, das Protokoll habe während der Entwicklung Tausende technischer Entscheidungen getroffen, die in einem zentralisierten Umfeld sauber funktionieren, aber grundsätzlich unvereinbar mit einem permissionless Betrieb sind. Samani ergänzte, kein seriöses US-Unternehmen wäre bereit, in der aktuellen Form mit Hyperliquid zu kooperieren.
Warum das wichtig ist
Samani ist kein beiläufiger Kritiker – Multicoin zählte im aktuellen Zyklus zu den meistzitierten krypto-nativen VCs, und seine Einschätzungen haben Positionierungen bereits zuvor bewegt. Hyperliquid als zentralisierte Infrastruktur zu framen, die in der Sprache der Dezentralisierung daherkommt, ist genau die Lesart, die neu bepreist, wie TradFi, Custodians und Compliance-Teams eine mögliche Integration angehen. Wenn eine führende krypto-native Stimme das öffentlich so formuliert, haben regulierte Gegenparteien jetzt deckungsgleich die Möglichkeit, intern dasselbe zu sagen.
Auswirkungen auf den Markt
Die Partnerschaftslinie ist die schärfere Klinge. Die Volumen-Story von Hyperliquid in diesem Jahr hing an dem Narrativ, dass institutionelle Flows dem Protokoll über kurz oder lang folgen würden. Eine öffentliche Aussage, US-Gegenparteien würden es nicht anfassen, stellt diese Trajektorie unmittelbar infrage, und jede Token-Reaktion dürfte sich stärker an Partnerschaftsbekanntmachungen orientieren als an Durchsatz-Kennzahlen.
Häufig gestellte Fragen
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Was hat Kyle Samani über Hyperliquid gesagt?
Kyle Samani, ehemaliger Mitgründer von Multicoin Capital, bezeichnete Hyperliquid als „Binance 2.0 ohne Marketingteam“ und argumentierte, das Protokoll habe technische Entscheidungen getroffen, die in einem zentralisierten Umfeld funktionieren, aber mit einem permissionless Betrieb unvereinbar sind.
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Warum ist die Kritik Samanis bedeutsam?
Multicoin zählte im aktuellen Zyklus zu den meistzitierten krypto-nativen VCs, und Samanis öffentliche Einschätzungen haben Positionierungen bereits zuvor bewegt. Wenn eine führende krypto-native Stimme Hyperliquids Dezentralisierung infrage stellt, gibt das regulierten Gegenparteien Rückendeckung, intern dieselbe…
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Hat Samani sich konkret zu US-Partnerschaften geäußert?
Ja. Samani sagte, kein seriöses US-Unternehmen wäre bereit, in der aktuellen Form mit Hyperliquid zu kooperieren – die schärfere Klinge der Kritik für TradFi und Compliance-Teams, die eine Integration evaluieren.
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Welche technischen Entscheidungen kritisiert Samani?
Samani argumentierte, Hyperliquid habe während der Entwicklung Tausende technischer Entscheidungen getroffen, die in einem zentralisierten Setting sauber funktionieren, aber grundsätzlich unvereinbar mit einem permissionless, dezentralen Betrieb sind.
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Wie könnte sich das auf Hyperliquids Marktposition auswirken?
Die Kritik stellt das Narrativ direkt infrage, dass institutionelle Flows dem Volumen von Hyperliquid über kurz oder lang folgen werden. Jede Token-Reaktion dürfte kurzfristig stärker an Partnerschaftsbekanntmachungen hängen als an Durchsatz-Kennzahlen.