Ethereum schloss April mit einem Plus von 7,38 %, nachdem im März ein Gewinn von 7,07 % verzeichnet wurde – die ersten beiden aufeinanderfolgenden positiven Monate nach einem holprigen Jahresstart. Die Erholung wird von drei zusammenlaufenden Kräften gestützt: Rekordbeteiligung am Staking mit über 30 % des Angebots, das jetzt gesperrt ist, frische Mittelzuflüsse in stakingsfähige ETFs und das Pectra-Upgrade, das institutionelles Staking in großem Maßstab deutlich zugänglicher macht.
Historisch gesehen war Mai einer der stärksten Monate für ETH, mit durchschnittlichen Renditen im Bereich von 28–31 %. Ob dieses Muster im aktuellen makroökonomischen Umfeld Bestand hat, ist die offene Frage, aber die strukturelle Situation – steigende Staking-Renditen, Verfügbarkeit institutioneller Produkte und ein großes Protokoll-Upgrade – sieht erheblich anders aus als in den Vorjahren.
Der auf der Angebotsseite aufbauende Momentum tendiert dazu, den liquiden Bestand zu komprimieren, was historisch gesehen die Preisbewegungen in beide Richtungen verstärkt. Die Bullen werden…