Die Europäische Kommission hat am Mittwoch eine öffentliche Konsultation gestartet, um zu prüfen, ob die EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) noch zweckmäßig ist; die Feedback-Frist läuft bis zum 31. August. Die Überprüfung betrifft den 2023 verabschiedeten Rahmen, der die ersten harmonisierten Regeln der Union für Kryptoassets, Stablecoins, Emittenten und Kryptoasset-Dienstleister festgelegt hat. Die Stablecoin-Bestimmungen traten im Juni 2024 in Kraft, der vollständige Regelsatz wurde im darauffolgenden Dezember anwendbar.
Die Beamtinnen und Beamten verwiesen auf die rasante Entwicklung der Digital-Asset-Märkte und Verschiebungen in der internationalen Regulierungslandschaft seit dem ersten Entwurf von MiCA als Grund für die Neubewertung. Die Konsultation umfasst einen öffentlichen Fragebogen sowie eine stärker technisch ausgerichtete, gezielte Konsultation zu rechtlichen und operativen Aspekten des Regelsatzes. Stellungnahmen sind Krypto-Firmen, Finanzinstituten, Technologieanbietern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Verbrauchergruppen zugänglich.
Warum es zählt
MiCA wurde als weltweit erstes umfassendes Krypto-Regelwerk vermarktet, und die EU hat es als Vorlage für andere Jurisdiktionen positioniert, die eigene Rahmenwerke erwägen. Eine formelle Eignungsprüfung zu diesem frühen Zeitpunkt im Leben des Regelsatzes signalisiert, dass Brüssel bereit ist, zentrale Mechanismen neu zu betrachten – und nicht nur technische Standards nachzujustieren –, da Tokenisierung, Stablecoin-Adoption und globale Politik auseinanderdriften. Wie die Kommission die Brancheninputs gewichtet, wird entscheiden, ob die nächste MiCA-Überarbeitung den Geltungsbereich einschränkt, Stablecoin-Auflagen lockert oder den Rahmen auf derzeit nicht erfasste Asset-Klassen ausweitet.
Auswirkungen auf den Markt
EU-lizenzierte Krypto-Dienstleister und Stablecoin-Emittenten werden die Konsultation aufmerksam lesen, um Signale zu Kapital-, Reserve- und Offenlegungspflichten zu erhalten. Die Übung ist auch für Nicht-EU-Firmen relevant, die ein Passporting in den Binnenmarkt anstreben, da jede Verschärfung der Äquivalenz- oder operativen Regeln die Hürde für den grenzüberschreitenden Marktzugang erhöhen würde. Beobachten Sie die Feedback-Zusammenfassung der Kommission im Frühherbst – dieses Dokument prägt in der Regel die legislatische Agenda für das Folgejahr.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist MiCA und wann trat sie in Kraft?
Die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) ist der erste harmonisierte Regulierungsrahmen der EU für Kryptoassets, Stablecoins, Emittenten und Kryptoasset-Dienstleister. Sie wurde 2023 verabschiedet; die Stablecoin-Bestimmungen traten im Juni 2024 in Kraft, der vollständige Regelsatz wurde im darauffolgenden…
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Warum überprüft die Europäische Kommission MiCA jetzt?
Die Beamtinnen und Beamten verwiesen auf die rasante Entwicklung der Digital-Asset-Märkte und Verschiebungen in der internationalen Regulierungslandschaft seit dem ersten Entwurf von MiCA. Die Überprüfung ist eine formelle Eignungsprüfung, um festzustellen, ob der Rahmen zweckmäßig bleibt, während Sektor und globale…
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Wer kann Feedback zur MiCA-Konsultation einreichen?
Die Kommission lädt Stellungnahmen von Krypto-Firmen, Finanzinstituten, Technologieanbietern, Wissenschaft und Verbrauchergruppen ein. Die Konsultation umfasst einen öffentlichen Fragebogen und eine stärker technische, gezielte Konsultation zu rechtlichen und operativen Aspekten des Regelsatzes.
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Wann endet die MiCA-Konsultation?
Die Feedback-Frist bleibt bis zum 31. August geöffnet. Die Zusammenfassung der Stellungnahmen durch die Kommission, erwartet im Frühherbst, prägt in der Regel die Krypto-Gesetzgebungsagenda der EU für das Folgejahr.
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Was könnte sich aus der MiCA-Überprüfung ändern?
Die Kommission könnte den Geltungsbereich einschränken, Stablecoin-Auflagen anpassen oder die Abdeckung auf Asset-Klassen ausweiten, die MiCA derzeit ausklammert. Jede Verschärfung der Äquivalenz- oder operativen Regeln würde zudem die Hürde für Nicht-EU-Firmen erhöhen, die ein Passporting in den Binnenmarkt anstreben.