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FalconX bittet die SEC, DeFi-Aktienperpetuals als Swaps zu behandeln

Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem DeFi-Plattformen wie Hyperliquid bereits Einzelaktienperpetuals in einer rechtlichen Grauzone handeln. Das Kommentarfeld schließt am August.

Die Swap-Dealer-Sparte von FalconX, FalconX Bravo, hat am 12. August einen gemeinsamen Vorschlag bei der SEC und der CFTC eingereicht, in dem die US-Regulierungsbehörden gebeten werden, bar abgerechnete Perpetuals, die an eine einzelne Sicherheit oder einen eng gefassten Sicherheitsindex gebunden sind, als sicherheitsbasierte Swaps zu behandeln, wenn sie außerhalb des gemeinsamen SEC-CFTC-Rahmens für Sicherheits-Futures fallen. Der Antrag erstreckt sich ausdrücklich auf vergleichbare Verträge, die über DeFi-Protokolle angeboten werden, und umfasst bilaterale OTC-Geschäfte, geeignete Handelsplätze, nicht-US-Plattformen und On-Chain-Bücher. Ein paralleler Änderungsantrag fordert die SEC auf, die kombinierte nominale Alternative-Compliance-Schwelle von Regel 18a-10 von 10 % auf 49 % für Unternehmen zu erhöhen, die bereits von der CFTC überwacht werden, um die doppelte Berichtspflicht zu erleichtern. Der Vorschlag schließt Bitcoin und breitere Krypto-Perpetuals aus, die weiterhin unter dem bestehenden CFTC-Regime stehen.

Warum es wichtig ist

Die Einreichung zielt auf die rechtliche Grauzone ab, in der DeFi-native Einzelaktien-Perpetual-Plattformen wie Hyperliquid tätig sind, wo bar abgerechnete Aktienverträge On-Chain ohne SEC-Registrierung oder die Überwachungsmaßnahmen gehandelt werden, die gemeinsame Sicherheits-Futures-Produkte genießen. Die Behandlung als sicherheitsbasierte Swaps würde Registrierung, Geschäftspraktiken, Transaktionsberichterstattung, Kapital-, Margin- und Trennungsanforderungen für Händler einführen, während das gemeinsame Regime als der Weg des geringsten Widerstands für konforme Listings bleibt. Die politische Erklärung der CFTC vom Juni hat bereits Aktien- und eng gefasste Indexprodukte als unterschiedliche regulatorische Fragen ausgegliedert, sodass die Behörden einen offenen Handlungsrahmen haben.

Der Status als Händler würde nicht pauschal gelten. Die Klassifizierung hängt vom Teilnehmer und der Transaktion ab, was bedeutet, dass nicht jeder Protokollentwickler oder Händler sich registrieren müsste. Der Antrag befasst sich auch mit der Doppelung der CFTC-Aufsicht für Swap-Händler, die bereits unter dem Dach dieser Behörde stehen, ein Reibungspunkt, der die Einhaltung der Doppelregistrierung für Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte verlangsamt hat.

Marktauswirkungen

Wenn die SEC den Test für gelistete und nicht gelistete Produkte annimmt, stehen DeFi-Aktien-Derivate-Bücher vor der Wahl, sich als gemeinsame Sicherheits-Futures-Produkte umzustrukturieren oder den SBS-Händlerregeln zu entsprechen. Der unabhängige Forscher Amadeus Brandes hat am 21. August einen Kommentar eingereicht.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat FalconX die SEC und CFTC gebeten zu tun?

    FalconX Bravo, die Swap-Dealer-Sparte des Unternehmens, hat am 12. August einen Vorschlag eingereicht, in dem die Regulierungsbehörden gebeten werden, bar abgerechnete Einzelaktien- und eng gefasste Indexperpetuals als sicherheitsbasierte Swaps zu behandeln, wenn sie außerhalb des gemeinsamen…

  2. Deckt der Vorschlag Bitcoin oder breitere Krypto-Perpetuals ab?

    Nein. Der Antrag schließt Bitcoin-Perpetuals und Krypto-Perpetuals im Allgemeinen ausdrücklich aus, sodass diese Verträge unter dem bestehenden CFTC-Regime bleiben.

  3. Welche neuen Verpflichtungen würden Händler unter der vorgeschlagenen Regel haben?

    Händler würden mit Anforderungen zur SEC-Registrierung, Geschäftspraktiken, Transaktionsberichterstattung, Kapital, Margin und Trennung konfrontiert, wobei die Klassifizierung vom Teilnehmer und der spezifischen Transaktion abhängt.

  4. Wann schließt das öffentliche Kommentarfeld?

    Das Kommentarfeld schließt am 24. August, nach dem die SEC und CFTC die Frage vorantreiben, zurückstellen oder fallen lassen können, ohne sich zur Regelsetzung zu verpflichten.

  5. Welche Alternative hat der Forscher Amadeus Brandes empfohlen?

    Brandes hat am 21. August einen Kommentar eingereicht, in dem er den bestehenden Mixed-Swap-Prozess empfiehlt, mit Schutzmaßnahmen gegen Insiderinformationen, Marktmanipulation, Hebel- und Finanzierungsrisiken bei Einzelaktien-Perpetuals.

Quellenangabe
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