Die britische Financial Conduct Authority hat Gespräche mit Handelsplattformen über eine mögliche Lockerung ihres Verbots aus dem Jahr 2019 zum Privatanlegerzugang zu Finanzvorhersagemärkten geführt. Diese Produkte ermöglichen es Nutzern, Ja-oder-Nein-Positionen auf künftige wirtschaftliche, sportliche und wetterbezogene Ergebnisse einzugehen, da sich britische Verbraucher zunehmend an ausländische Plattformen wie Kalshi und Polymarket wenden. Bernstein erwartet, dass das gesamte Handelsvolumen an Vorhersagemärkten von $51 Milliarden im Jahr 2025 auf $240 Milliarden in diesem Jahr steigt.
Warum das wichtig ist
Die öffentliche Position der FCA stützt das Verbot weiterhin. Ihr jüngster Perimeter-Bericht erklärte, das Verbot bleibe angesichts des spekulativen Charakters der Kontrakte und des Risikos von Verbraucherschäden angemessen, ließ jedoch weitere Arbeiten am Zugang und an der regulatorischen Abgrenzung offen.
Die politische Frage wird zunehmend praktisch. Branchenteilnehmer haben den Behörden Belege vorgelegt, wonach Millionen Briten ausländische Vorhersageplattformen nutzen, während einige Verbraucher geografische Beschränkungen über VPNs umgehen und außerhalb des britischen Verbraucherschutzes bleiben. Die Überprüfung folgt auf ein FCA-Diskussionspapier, das fragte, ob spekulative Investments nach ihren Risiken statt nach ihren Produktbezeichnungen reguliert werden sollten.
Marktauswirkungen
Ein breites britisches Angebot müsste zwei regulatorische Hürden nehmen. Finanzielle Ereigniskontrakte würden eine FCA-Genehmigung erfordern, während Sport- und Politik-Märkte unter die Gambling Commission fallen und eine Glücksspiellizenz benötigen würden.
Die kommerziellen Einsätze steigen mit der Nachfrage. Kalshi und Polymarket wurden mit $22 Milliarden beziehungsweise $21 Milliarden bewertet, während Coinbase, Robinhood und DraftKings Vorhersageprodukte eingeführt haben. Die regulatorische Frage ist, ob das Vereinigte Königreich diese Märkte als verbotene binäre Optionen, beaufsichtigte Finanzkontrakte oder als Produkte behandelt, die auf beide Regime aufgeteilt sind.
Häufig gestellte Fragen
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Warum überdenkt die FCA den Privatanlegerzugang zu Vorhersagemärkten?
Britische Verbraucher nutzen zunehmend ausländische Plattformen wie Kalshi und Polymarket, während ein FCA-Diskussionspapier fragte, ob spekulative Produkte nach Risiko statt nach Bezeichnung reguliert werden sollten.
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Was ist die aktuelle öffentliche Position der FCA zum Verbot?
Die FCA stützt die Beschränkung weiterhin und verweist auf den spekulativen Charakter der Kontrakte und das Risiko von Verbraucherschäden. Sie hat weitere Arbeiten zum Zugang und zur regulatorischen Abgrenzung offengelassen.
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Um wie viel könnte das Volumen der Vorhersagemärkte wachsen?
Bernstein erwartet, dass das gesamte Handelsvolumen der Vorhersagemärkte von $51 Milliarden im Jahr 2025 auf $240 Milliarden in diesem Jahr steigt.
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Welche Genehmigungen bräuchte eine britische Vorhersagemarkt-Plattform?
Finanzielle Ereigniskontrakte würden eine FCA-Genehmigung erfordern. Sport- und Politik-Märkte bräuchten eine Lizenz der Gambling Commission.
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Wie groß sind Kalshi und Polymarket nach Bewertung?
Kalshi und Polymarket wurden mit $22 Milliarden beziehungsweise $21 Milliarden bewertet.