Mike Novogratz's Galaxy Digital und der Krypto-Custodian BitGo stehen laut Bloomberg vor Gericht wegen einer rechtlichen Forderung über 100 Millionen Dollar. Der Streit geht auf Galaxys Entscheidung im Jahr 2022 zurück, von der vereinbarten Übernahme von BitGo zurückzutreten — ein Deal, der bei der Unterzeichnung mit etwa 1,2 Milliarden Dollar bewertet wurde.
BitGo argumentiert, dass ihm eine Kündigungsgebühr von 100 Millionen Dollar gemäß den Bedingungen des Fusionsvertrags zusteht, den Galaxy aufgegeben hat. Galaxy hat diese Haftung angefochten, was zu einem Gerichtsverfahren zwischen zwei der bekanntesten Namen der Branche führt.
Das Ergebnis hat über die beiden Firmen hinaus Bedeutung: Ein Urteil zur Haftung bei der Kündigung von Deals im Krypto-M&A könnte beeinflussen, wie zukünftige Übernahmevereinbarungen im Sektor strukturiert und durchgesetzt werden.