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Hyperliquid fordert MiFID-II-Regeln für Perps in der EU

Der Vorschlag setzt auf bestehende Regeln, soll Europas Zugang zu globaler Liquidität sichern und doppelte Meldungen von Onchain-Daten vermeiden.

Hyperliquid fordert MiFID-II-Regeln für Perps in der EU
Hyperliquid fordert MiFID-II-Regeln für Perps in der EU

Das Hyperliquid Policy Committee hat erstmals eine Stellungnahme zu Regulierungsfragen außerhalb der USA eingereicht. Darin antwortet es auf eine Konsultation der Europäischen Kommission zur Weiterentwicklung von MiCA. Es fordert die EU auf, Finanzinstrumente nach ihrem wirtschaftlichen Gehalt einzuordnen und auf Perpetual Futures bestehende MiFID-II-Regeln und ESMA-Leitlinien anzuwenden, statt neue Gesetze zu schaffen.

Warum das wichtig ist

Nach Ansicht des Ausschusses unterscheiden sich Perpetual Futures, die über transparente zentrale Limit-Orderbücher gehandelt werden, von bilateralen Differenzkontrakten (CFDs). Beschränkungen für Privatanleger, die für solche Kontrakte gedacht sind, sollten daher nicht automatisch für Perps gelten.

Zudem will das HPC, dass Aufsichtsbehörden Daten anerkennen, die auf öffentlichen Blockchains bereits überprüfbar sind, statt Unternehmen zur erneuten Meldung derselben Informationen zu verpflichten.

Marktauswirkungen

Die Stellungnahme soll europäischen Anlegern den Zugang zu globalen Liquiditätspools erhalten. Sie ist ein regulatorischer Vorschlag und ändert die EU-Regeln nicht. Welche Bedeutung sie für die Derivatemärkte hat, hängt von der Reaktion der Aufsichtsbehörden ab.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat das Hyperliquid Policy Committee bei der EU eingereicht?

    Es hat auf eine gezielte Konsultation der Europäischen Kommission zur Weiterentwicklung von MiCA geantwortet. Es war die erste Stellungnahme des Ausschusses zu Regulierungsfragen außerhalb der USA.

  2. Warum befürwortet der Ausschuss MiFID II für Perpetual Futures?

    Er will Instrumente nach ihrem wirtschaftlichen Gehalt einordnen und hält bestehende MiFID-II-Regeln und ESMA-Leitlinien für ausreichend, um Perpetual Futures ohne neue Gesetze zu regulieren.

  3. Wie unterscheidet der Ausschuss Perps von CFDs?

    Perpetual Futures werden laut Ausschuss über transparente zentrale Limit-Orderbücher gehandelt. Deshalb sollten Beschränkungen für Privatanleger, die für bilaterale Differenzkontrakte gedacht sind, nicht automatisch für sie gelten.

  4. Welche Änderung fordert der Ausschuss bei der Meldung von Onchain-Daten?

    EU-Behörden sollen Daten anerkennen, die auf öffentlichen Blockchains bereits überprüfbar sind, und Unternehmen nicht zur erneuten Meldung verpflichten.

  5. Hat die Stellungnahme EU-Regeln oder Europas Zugang zu globaler Liquidität verändert?

    Nein. Der Vorschlag soll europäischen Anlegern den Zugang zu globalen Liquiditätspools erhalten, ändert aber selbst keine EU-Regeln.

Quellenangabe
Aggregiert von WuBlockchain · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 21d
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