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Illinois verschiebt Krypto-Steuer auf Juli – Gericht muss zustimmen

Ein Gericht muss dem sechsmonatigen Aufschub noch zustimmen. Er würde den kurzfristigen Aufwand für die Einhaltung der Vorschriften mindern, während die Steuer gerichtlich angefochten wird.

Illinois verschiebt Krypto-Steuer auf Juli – Gericht muss zustimmen
Illinois verschiebt Krypto-Steuer auf Juli – Gericht muss zustimmen
Illinois verschiebt Krypto-Steuer auf Juli – Gericht muss zustimmen
Illinois verschiebt Krypto-Steuer auf Juli – Gericht muss zustimmen

Behörden in Illinois und Verbände der Kryptobranche haben vereinbart, den Start der 0,2-prozentigen Digital-Asset-Steuer des Bundesstaats vom 1. Januar auf den 1. Juli zu verschieben. Ein Gericht muss noch zustimmen. Die Steuer erfasst Kryptoaktivitäten von Unternehmen mit Einnahmen von mehr als 100.000 US-Dollar, darunter Transaktionen und die Annahme von Vermögenswerten zur Verwahrung. Die Vereinbarung würde beiden Seiten mehr Zeit für den Rechtsstreit geben, ohne dass die Steuer währenddessen in Kraft tritt.

Warum das wichtig ist

Die Digital Chamber und die Illinois Blockchain Association haben den Aufschub mit den Behörden ausgehandelt, während sie die Steuer vor Gericht anfechten. Die Verbände argumentieren, die Regelung sei nach dem Recht des Bundesstaats ungültig, verfassungswidrig und werde durch den bundesweiten Internet Tax Freedom Act verdrängt. Der Aufschub würde keine dieser Fragen klären und die Steuer nicht aufheben.

Die Verbände hatten bereits im September eine vorläufige Aussetzung beantragt und auf Kosten verwiesen, die Unternehmen bei der Vorbereitung auf die Vorschriften schon entstanden. Cody Carbone, CEO der Digital Chamber, sagte, der vorgeschlagene Aufschub würde diese Belastung vorerst mindern, während die Verbände weiter die endgültige Abschaffung der Steuer anstreben.

Auswirkungen auf den Markt

Stimmt das zuständige Gericht im Sangamon County der Vereinbarung zu, hätten betroffene Unternehmen sechs Monate mehr Zeit, bevor die Steuer in Kraft tritt. Die Parteien könnten sich dann auf die Verfassungsmäßigkeit und Durchsetzbarkeit der Steuer konzentrieren, statt über eine sofortige einstweilige Verfügung zu streiten.

Für Kryptounternehmen in Illinois liegt der kurzfristige Vorteil in zusätzlicher Zeit, um die Kosten für die Einhaltung der Vorschriften zu bewältigen. Langfristig bleibt offen, ob die Steuer der gerichtlichen Anfechtung standhält.

Häufig gestellte Fragen

  1. Ist die Kryptosteuer in Illinois durch die Vereinbarung bereits verschoben?

    Noch nicht. Behörden und Branchenverbände haben sich auf einen Aufschub um sechs Monate geeinigt, doch ein Gericht muss zustimmen.

  2. Welche Unternehmen wären von der 0,2-prozentigen Steuer betroffen?

    Die Steuer erfasst Kryptoaktivitäten von Unternehmen mit Einnahmen von mehr als 100.000 US-Dollar, darunter Transaktionen und die Annahme von Vermögenswerten zur Verwahrung.

  3. Warum wollten die Branchenverbände mehr Zeit vor dem Steuerstart?

    Sie verwiesen auf Kosten, die Unternehmen bei der Vorbereitung auf die Vorschriften bereits entstanden, und wollten den Rechtsstreit führen, ohne dass die Steuer währenddessen in Kraft tritt.

  4. Welche rechtlichen Argumente bringen die Branchenverbände vor?

    Sie halten die Steuer nach dem Recht des Bundesstaats für ungültig, für verfassungswidrig und durch den bundesweiten Internet Tax Freedom Act für verdrängt.

  5. Würde ein gerichtlich gebilligter Aufschub die Anfechtung beenden?

    Nein. Der Steuerstart würde sich auf den 1. Juli verschieben, während der Streit über ihre Verfassungsmäßigkeit und Durchsetzbarkeit weiterginge.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 21d
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