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Krypto-Steuerreform: Demokraten bremsen Gesetzespläne im Kongress

Ways and Means eröffnete sieben Gesetzesentwürfe zur Diskussion, doch Demokraten wiesen auf Missbrauchsrisiken beim Mining-Aufschub hin, und Chairman Jason Smiths „bipartisan“-Rahmung stieß nur auf bedingte Zustimmung.

Krypto-Steuerreform: Demokraten bremsen Gesetzespläne im Kongress
Krypto-Steuerreform: Demokraten bremsen Gesetzespläne im Kongress
Krypto-Steuerreform: Demokraten bremsen Gesetzespläne im Kongress
Krypto-Steuerreform: Demokraten bremsen Gesetzespläne im Kongress

Der U.S. House Ways and Means Committee hielt am Dienstag eine Anhörung ab, um sieben Entwürfe für Kryptosteuergesetze zu prüfen, die darauf abzielen, die Meldepflichten für Digital-Asset-Nutzer zu verringern, die Behandlung von Staking und Mining zu klären und de-minimis-Transaktionen von der Berichtspflicht auszunehmen. Chairman Jason Smith präsentierte das Paket als überparteiliche Initiative, um Parität zwischen Digital Assets und traditioneller Finanzwelt herzustellen, doch die Sitzung offenbarte genug Reibung — insbesondere von den Demokraten im Ausschuss — sodass ein Weg zur Markierung vor dem Ende der Kongresssitzung 2026 eng erscheint.

Warum es zählt

Der ranghöchste Demokrat Richard Neal signalisierte lediglich bedingte Zustimmung: „Ich teile dieses Ziel — irgendwann. Auf beiden Seiten herrscht gesunde Skepsis.“ Der schärfste Einwand richtete sich gegen eine Bestimmung, die es Minern und Stakern ermöglichen würde, die Einkommensteuer auf neu geprägte Coins bis zur Veräußerung aufzuschieben. Mike Kaercher von der NYU Law, der für das Tax Law Center aussagte, warnte, die Struktur könne von Steuerzahlern ausgenutzt werden, die eine „dauerhafte Steuervermeidung anstreben, indem sie Belohnungen über bestimmte Geschäftsstrukturen erzielen“, und argumentierte, sie „verletzt die Parität mit der traditionellen Finanzwelt und den Grundsatz, dass Einkünfte bei Zufluss zu versteuern sind.“ Smiths angeführte Begründung — Amerikaner sollen „mit einem Stablecoin statt mit Kreditkarte oder Bargeld zahlen können“, ohne einen Berg Steuerformulare — findet in der Branche Unterstützung, aber noch keine überparteiliche Zustimmung.

Marktauswirkungen

Die Kryptosteuerreform steht auf der Washingtoner Prioritätenliste der Branche an zweiter Stelle, direkt hinter dem im Senat langsamer vorankommenden Digital Asset Market Clarity Act. Lawrence Zlatkin, VP für Steuerfragen bei Coinbase, erklärte dem Ausschuss: „Millionen Amerikaner besitzen oder nutzen Digital Assets, und doch behandelt ein Großteil des Steuerrechts diese Technologie noch wie ein Nischenexperiment.“ Ein sekundärer Druckpunkt ist der IRS selbst, der unter der Trump-Administration Personalkürzungen verkraftet hat, während er ein rapide steigendes Volumen an Krypto-Erklärungen verarbeitet — sodass jede neue de-minimis-Ausnahme oder Staking-Klärung auf eine ressourcengeschwächte Behörde träfe. Senatorin Cynthia Lummis treibt im Senat parallele Gesetzgebung voran, ohne dass diese vorankommt; selbst ein erfolgreiches House-Paket bräuchte also noch ein Senatsvehikel vor Jahresende, um Gesetz zu werden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat der House Ways and Means Committee diese Woche konkret getan?

    Der Ausschuss hielt am Dienstag eine Anhörung ab, um sieben Entwürfe für Kryptosteuergesetze zu prüfen, die Meldepflichten, die Behandlung von Staking und Mining sowie eine de-minimis-Ausnahme für kleine Transaktionen adressieren. Die Sitzung war eine vorläufige Diskussion, keine Markierung.

  2. Warum wehren sich Demokraten gegen den Steueraufschub für Krypto-Mining?

    Mike Kaercher von der NYU Law sagte aus, dass die Möglichkeit für Miner und Staker, die Steuer auf neu geprägte Coins bis zur Veräußerung aufzuschieben, Steuerzahler dazu verleiten könnte, über bestimmte Geschäftsstrukturen „dauerhaft Steuern zu umgehen“, und die Parität mit der traditionellen Finanzwelt verletze.

  3. Was ist die de-minimis-Transaktionsausnahme in den Kryptosteuergesetzen?

    Einer der sieben Entwürfe würde kleine Digital-Asset-Transaktionen mit minimalen Gewinnen von der Steuerberichtspflicht ausnehmen. Chairman Jason Smith argumentierte, dies ermögliche es Amerikanern, mit Stablecoins zu zahlen, „ohne einen Berg Steuerformulare“.

  4. Könnten diese Kryptosteuergesetze vor Ende 2026 verabschiedet werden?

    Das ist unklar. Die Kongresssitzung ist bereits überfüllt, auch mit den verbleibenden Arbeiten am Digital Asset Market Clarity Act des Senats, und parallele Gesetzgebung von Senatorin Cynthia Lummis ist in der Kammer nicht vorangekommen.

  5. Wie hängt das mit der IRS-Kapazität und Krypto-Erklärungen zusammen?

    Coinbase und andere Zeugen wiesen darauf hin, dass der IRS unter der Trump-Administration Personalkürzungen verkraftet hat, während er ein rapide steigendes Volumen an Krypto-Erklärungen verarbeitet — jede neue Ausnahme oder Staking-Klärung träfe also auf eine ressourcengeschwächte Behörde.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 75d
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