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iPhone-Schwachstellen gefährden Krypto-Wallets trotz Offline-Nutzung

Die Schwachstellen legen Seed-Phrasen auf neueren betroffenen Modellen nicht automatisch offen. Physischer Zugriff und USB-Tools können jedoch weiterhin ein Risiko darstellen, das sich nicht allein durch Offline-Speicherung beseitigen lässt.

iPhone-Schwachstellen gefährden Krypto-Wallets trotz Offline-Nutzung
iPhone-Schwachstellen gefährden Krypto-Wallets trotz Offline-Nutzung

OneKey-Gründer Yishi warnte, dass ein älteres iPhone nicht unbedingt sicher ist, selbst wenn es auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, in den Flugmodus versetzt und offline zur Aufbewahrung von Seed-Phrasen für Krypto-Wallets genutzt wird. Die checkm8-Schwachstelle betrifft iPhones vom 4S bis zum iPhone X, während usbliter8 das iPhone XS, XR, die iPhone-11-Reihe und das iPhone SE der zweiten Generation betrifft. Beide Schwachstellen liegen auf BootROM-Ebene und lassen sich nicht durch iOS-Updates beheben.

Warum das wichtig ist

Ein Angreifer mit physischem Zugriff und Spezialwerkzeugen könnte die Schwachstellen über USB ausnutzen, selbst wenn sich das Gerät im Flugmodus befindet. Die Offline-Nutzung beseitigt das Risiko auf Hardware-Ebene daher nicht.

Auswirkungen auf den Markt

Allein durch die Schwachstellen werden Seed-Phrasen auf Modellen wie dem XS und dem iPhone 11 nicht direkt offengelegt, da Gerätecodes und die Secure Enclave zusätzlichen Schutz bieten. Yishi riet betroffenen Nutzern, in einer vertrauenswürdigen Umgebung neue Seed-Phrasen zu erstellen, ihre Vermögenswerte zu übertragen, auf neuere Geräte umzusteigen, die Software aktuell zu halten und stärkere Passwörter zu verwenden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Welche iPhone-Modelle sind von der Schwachstelle checkm8 betroffen?

    Die Schwachstelle checkm8 betrifft laut OneKey-Gründer Yishi iPhones vom 4S bis zum iPhone X.

  2. Welche iPhones sind von usbliter8 betroffen?

    Die Schwachstelle usbliter8 betrifft das iPhone XS, XR, die iPhone-11-Reihe und das iPhone SE der zweiten Generation.

  3. Können iOS-Updates diese iPhone-Schwachstellen beheben?

    Nein. Beide Schwachstellen liegen auf BootROM-Ebene und lassen sich nicht durch iOS-Updates beheben.

  4. Verhindert der Flugmodus, dass ein Angreifer die Schwachstellen ausnutzt?

    Nein. Ein Angreifer mit physischem Zugriff und Spezialwerkzeugen könnte die Schwachstellen über USB ausnutzen, selbst wenn sich das iPhone im Flugmodus befindet.

  5. Legen die Schwachstellen Seed-Phrasen auf neueren betroffenen iPhones direkt offen?

    Nicht allein auf Modellen wie dem XS und dem iPhone 11. Gerätecodes und die Secure Enclave bieten zusätzlichen Schutz.

Quellenangabe
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